EinleitungIch denke gerne an die Zeit zurück, wo Intel Pentium 1 Systeme den Computer belebten, wo einfach alles sorgenlos in den Rechner eingebaut werden konnte, ohne sich allzugroße Gedanken über den Stromverbrauch der einzelnen Komponenten zu machen.
Damals hatte man einfach ein Netzteil im Computer, welches alle Geräte stets mit Strom belieferte, und das war’s auch schon. Da machte man sich keine Gedanken über die Watt-Zahl, die Effizienz, die Lautstärke des Lüfters, die Anschlussanzahl für Komponenten, das Ausbalancieren von 12V-Leitungen (da gab es noch nichtmal das Wort „mehrere“), Wabenstrukturen, Bauteilqualität, Gehäusefarbe, modulares Kabelmanagement, Größe der Kühlrippen, verdammt noch mal, da wusste man noch nichtmal den Hersteller seines Netzteils.
Computer sind heutzutage jedoch keine einfachen Computer mehr, sondern Hochleistungsmaschinen, die an jedes Bedürfnis des Kunden angepasst werden können. Durch die Fülle an integrierten Einzelteilen ist die Komplexität gegenüber den damaligen Maschinen derart gesteigert worden, dass die PCs nun nicht mehr mit einer einfachen Stromversorgung, wie damals, ausgestattet werden können.
Ein Netzteil besitzt im Computer eine derart hohe Verantwortung, da sämtliche Geräte von ihm abhängig und darauf angewiesen sind vor Überspannungen, Spannungsspitzen und Kurzschlüssen geschützt zu werden. Darüber hinaus muss es jederzeit mehrere konstante Spannungswerte für die empfindliche Elektronik bereitstellen, dabei eine möglichst hohe Effizienz erzielen und auch noch leise sein.
Heutige SLI/Crossfire oder DualCore Systeme verlangen den kleinen Kraftwerken dabei wirklich alles ab, so dass der Griff zu einem neuen leistungsstärkeren Netzteil nicht weit entfernt liegt.
Die 2003 gegründete Firma SilverStone konnte sich bereits in der Vergangenheit mit markant designten Gehäusen einen guten Namen machen. Seit einiger Zeit hat SilverStone ihr Produktsortiment um die Netzteilsparte erfolgreich erweitern können, so dass jetzt mehrere Netzteilserien für verschiedenste Ansprüche parallel vertrieben werden.
Freundlicherweise lies uns das Unternehmen eines ihrer hocheffizienten „Strider“-Netzteile zukommen, welches vor allem durch hohe Leistungen und dem modularen Kabelmanagement begeistern soll.
Vielen Dank an[attach=1]SilverStone Strider ST75FDie Strider-Serie gehört zur ersten Netzteilreihe in Silverstone’s Laufbahn und wurde im Juli 2003 mit dem ST360/ST400 eröffnet. Durch den Verlauf der Zeit sind jedoch einige grundlegende Änderungen und Modifikationen an den Bauteilen und an dem Gehäuse der Strider vorgenommen worden, so dass sich unser heutiges 750 Watt Exemplar grundlegend von den damaligen 360/400Watt Modellen unterscheidet.
Das Strider wird mit vier unabhängig voneinander gespeisten 12V-Leitungen ausgeliefert, wodurch stromhungrige Grafikkarten z.B. komplett einen Kanal für sich in Anspruch nehmen können. (in unserem Fall beim ST75F sogar zwei).
Darüber hinaus wird das Netzteil mit einem 100%igen modularen Kabelmanagement beworben, wodurch sich jedes Kabel (und damit sogar der 24polige ATX-Stecker) je nach Bedarf anschließen oder abziehen lässt, was besonders in engen Gehäusen viel unübersichtliche Kabelage erspart und somit ungenutze Kabel einfach ausgelassen werden können.
Mit einem 120mm Lüfter, welcher laut Silverstone mit minimalen 22dBA den Betrieb verrichten soll und einer 80%igen Effizienz, besitzt das Netzteil konkurrenzfähige Produktfeatures, womit es zumindest auf dem Datenblatt schon mal exzellent dastehen kann.
Weitere Features:- Gesamtleistung: 750 Watt
- Kombinierte +3,3/5V Leistung: 170 Watt
- Kombinierte 12V Leistung: 648 Watt (54A)
- vier getrennte +12 Volt Ausgangskreise
- ATX Standard 2.03, 2.2
- aktive PFC
- Effizienz: >80%
- temperaturgeregelte Lüftersteuerung
- 120-mm-Lüfter: AD1212HB-A71GL
- min. 22 dBA, max. 39,1 dBA
- 100% modulares Kabelmanagement
- flexible Kabelummantelung
- Gewicht 3,0 kg
- Maße 150x86x180 mm
Sicherheitsvorrichtungen:- Schutz vor Stromspitzen (OCP)
- Unterspannungsschutz (UVP)
- Überspannungsschutz (OVP)
- Schutz bei Kurzschlüssen (SCP)
- Schutz vor Operation ohne Last (NLP)
Kabelstränge:- 1x 24-pin Motherboard Anschluss (550mm)
- 1x 8-pin ATX12V Anschluss (550mm)
- 1x 4-pin ATX12V Anschluss (550mm)
- 1x 6-pin AUX Anschluss (550mm)
- 4x 6-pin PCI-E Anschlüsse (550mm)
- 1x 6fach SATA Stromanschluss (550mm)
- 2x 4fach 4-pin IDE Stromanschluss (550mm)
- 2x 4-pin Floppy Stromanschluss (550mm)
Durch den 8-pin Anschluss werden auch zukünftige stromhungrigere Grafikkarten wie die ATi Radeon X2900XTX (R600) unterstützt.
Darüber hinaus bietet das Netzteil auch sämtliche für Quadcore und Quad-SLI/Crossfire notwendigen Verbindungen, so dass es durchaus als zukunftstauglich eingestuft werden kann.
Verpackung, Inhalt und Verarbeitung[attachthumb=2] [attachthumb=3]
In einer Pappkoffer gleichenden, unauffälligen Verpackung wir das Strider zum Verkauf freigegeben.
Die Wände sind komplett aus dicker Pappe, während der obere Griff zur besseren Stabilisierung aus Plastik gefertigt worden ist.
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Hierbei wurde offensichtlich viel Wert auf die allgemeine Produktfeatureanpreisung gelegt, da auf allen sichtbaren Seiten wichtige Netzteilmerkmale aufgelistet und teilweise auch erklärt werden. Eine kleine übersichtliche Leistungswertetabelle bescheinigt schon an der Frontlasche die hohe Leistung des Netzteils.
Über diese lässt sich dann auch der Produktkarton problemlos nach oben hin öffnen.
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Nach der Öffnung fanden wir das Netzteil selbst mit bereits vormontierten Kabelsträngen in einer Kunststofftüte im Karton vor. Vor starken Stößen besonders bei der Verladung mehrerer Kartons wäre das Gerät somit leider nicht geschützt und dementsprechend problemlos Kratzern oder Dellen ausgesetzt. Seitliche Styroporeinlagen würden hierbei Abhilfe schaffen und das Netzteil deutlich besser schützen. Unser Testexemplar war jedoch glücklicherweise nicht mit äußerlichen Beschädigungen versehen.
Neben dem Netzteil selbst lagen noch ein Kaltgerätestecker (Stromanschlusskabel), sowie vier Montageschrauben in schwarz zusammen mit einem kleinen Produktmerkmalheft (Beschreibungen der einzelnen Schutzschaltungen, tabellarische Auflistungen der Spannungs-/Strombereiche komplett in Englisch) im Karton.
Die schiere Größe dieses 750 Watt Kraftwerks kommt auf den Fotos evtl. nicht rüber, jedoch ist das Netzteil mit seinen 18cm Länge, 4cm länger als jedes Standardformat-NT, daher muss unbedingt vor Kauf eines solchen Netzteils stets darauf geachtet werden, dass genügend Platz zur Verfügung steht.
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Da SilverStone bekanntlich viel Wert auf optische Details legt, finden wir auch bei diesem Produkt das entsprechende Logo in eingestanzter Form auf der Gehäuseoberseite wieder. Leider dürfte diese Seite in den häufigsten Fällen in einem Towergehäuse nicht sichtbar sein.
Seitlich ist, wie gewohnt, eine kleine tabellarische Auflistung der maximalen Strombelastbarkeit der einzelnen Leitungen vorzufinden.
Rückseitig setzt nun auch SilverStone auf die bereits bekannte Wabenstruktur, welche derzeit auch in in Seasonic- oder einigen BeQuiet-Netzteilen vorzufinden ist.
Diese bietet dem Luftstrom möglichst wenig Luftwiderstand, ohne eine Gefahr auf Berührung der Elektronik darzustellen.
Da das Strider eine automatische Erkennung der Eingangsspannung besitzt, verzichtet dieses auf einen entsprechenden 110/220V Umschalter.
Die Vorderseite des Netzteils ist komplett mit diversen Steckbuchsen versehen, wo zum späteren Zeitpunkt die entsprechenden Kabelstränge angeschlossen werden. Gegen das Herausrutschen der Kabel, setzt SilverStone auf die bewährte Einrastmethode, wie sie üblicherweise auch am 24/20-poligen ATX-Stecker vorzufinden ist.
Eine kurze bildliche Veranschaulichung und Kennzeichnung der Buchsen erfolgt durch einen darunter liegenden Aufkleber.
Auf der Gehäuseunterseite sitzt der 12cm große ADDA-Lüfter, welcher mit 22-39dbA seinen Betrieb verrichten soll. Dieser würde in einem herkömmlichen Towergehäuse direkt zum Prozessorkühler zeigen und dementsprechend aktiv mit zur Gehäuseentlüftung beitragen.
Vor unvorsichtigen Fingern oder Kabelsträngen wird dieser durch ein eingelassenes, schwarzes Lüfterdrahtgitter geschützt.
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Sämtliche Kabelstränge wurden verpolungssicher konzipiert, wodurch ein falsches Anstecken der Kabel nicht möglich ist.
Insgesamt vier PCI-Express Grafikkarten lassen sich mit diesem Netzteil zuverlässig versorgen. Hierbei setzt SilverStone auf zwei getrennte Kabelstränge a jeweils zwei 6-polige PCI-E-Stecker. Jedes dieser Kabelstränge erhält direkt am Netzteil eine eigene 12V-Leitung (12V3 & 4), wodurch besonders leistungshungrige Karten problemlos verwenden werden können.
Darüber hinaus gehört auch ein 8-poliger ATX-Stromanschluss mit zum Lieferumfang um auch mit neueren Grafikkarten kompatibel zu sein.
Die 6 SATA-Stromstecker kommen komplett aus einem einzigen Kabelstrang, werden jedoch nach dem Stecker selbst in zwei getrennte Stränge mit je 3 SATA-Steckern aufgeteilt.
D.h. dass, wenn man theoretisch nur eine oder zwei SATA-Festplatten nutzt, dennoch alle 6 Stecker im Gehäuse zu hängen hat. In diesem Fall geht der große Vorteil eines modularen Kabelmanagements leider gänzlich verloren. Zwei tatsächlich getrennte Stränge a jeweils 3 SATA-Stecker hätten uns an dieser Stelle besser gefallen.
Wie bereits kurz aufgeführt, sind sämtliche Kabelstränge komplett mit einem schwarzfarbigen Netzgitterschlauch ummantelt und abschließend an beiden Enden mit Schrumpfschlauch befestigt. Dieses trägt nicht nur zum optischen Design der Verkabelung bei, sondern minimiert auch die Lufttverwirbelungen im Gehäuse, die durch breitliegende Kabelleitungen hervorgerufen werden würde.
Zusammenfassend besitzt das SilverStone Strider eine ausgezeichnete Verarbeitung, welche sich ebenfalls über die Kabelstränge zieht. Die Kanten sind abgerundet, die Lackierung gleichmäßig und die Wabenstruktur ohne Grat, so wie man es sich wünscht.
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Selbstverständlich interessierte uns auch der innere Aufbau eines 18cm langen Netzteils, weshalb wir kurzum zum Schraubenzieher griffen und das Gehäuse öffneten.
An dieser Stelle möchten wir jeden Leser davor warnen, ihr Netzteilgehäuse zu öffnen. Erstens ist dies bei nicht korrekter Entladung lebensgefährlich und zweitens verliert man üblicherweise auch die Herstellergarantie für das Produkt.Erster Eindruck: geordneter Komponentenaufbau, mit viel Mikroelektronik.
Die großen silbernen Aluminium-Kühlkörper verteilen sich über das ganze Gehäuse und verstärken zusammen mit dem immens mächtigen Kondensator und Spulen den Eindruck auf enorme Leistung.
Sämtliche vibrierenden Teile wurden sorgfältig mit Klebemittel an benachbarten Komponenten fixiert, um ein mögliches „Brummen“ zu minimieren.
Auch der umgelabelte ADDA-Lüfter wird im geöffneten Zustand nun erkennbar, welcher gänzlich auf die Auswertung/Durchschleifung des Lüftersignals verzichtet.
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Zur Temperatur-abhängigen Steuerung dieses Lüfters, wurde eine kleine Temperaturdiode direkt an eine der Kühl-Aluminium-Finnen angebracht und mit einem Schrumpfschlauch fixiert. Diese liegt jedoch direkt im Luftstrom des Lüfters, wodurch der Lüfter mit hoher Wahrscheinlichkeit immer etwas weniger als eigentlich nötig drehen wird.
Die verschiedenen Schutzschaltungen und -vorrichtungen finden auf einer kleinen, seitlich angebrachten Platine ihren Platz (zweites Bild).
Alles in allem lässt sich dem Strider ein äußerst aufgeräumter und Luftstromoptimierter Aufbau bescheinigen.
Einbau und TestdurchlaufDer Einbau in unserem HTPC verlief schwieriger als ursprünglich angenommen.
Durch die geringen Ausmaße des SilverStone LC17-Desktop-HTPC’s, stieß das Netzteil durch die 18cm Länge direkt an den SATA-Stecker der Festplatten an und lies somit keinen Freiraum mehr übrig. Dennoch gelang es uns unter viel Aufwand das Netzteil zu montieren und zu verkabeln.
Wie bereits angesprochen, empfiehlt es sich allgemein, die vorhandenen Platzverhältnisse vor dem Kauf zu überprüfen, da es besonders in kleineren Gehäusen (HTPC’s und manche größeren Barebones mit Standard-ATX-Netzteilen) schnell zu Platzproblemen kommen kann.
Für unseren Testaufbau und zur ordentlichen Einheizung des Netzteils verwendeten wir ein Dualcore System mit hitziger Grafikkarte.
Testsystem- AMD Athlon X2 3800+ (Dualcore 2x 2000Mhz)
- Asus A8N-SLI Premium Mainboard (24pin ATX- und 4pin ATX12V-Stecker verbunden)
- ATi Radeon X1800XT 512MB (direkt an 12V3 per PCI-E-Stecker)
- Creative X-FI XtremeMusic Soundkarte
- 4x SATA II Festplatten
- DVD-Rom Brenner IDE
- 4x Gehäuselüfter
- mcubed T-Balancer Lüftersteuerung (benötigt 4pin IDE-Stromstecker)
- USB gepeister Canon LiDE 50 Scanner
Nach Einbau und Start des Systems fauchte der Netzteillüfter für eineinhalb Sekunden deutlich hörbar und unangenehm hoch, bis er sich dank Lüftersteuerung dann wieder komplett runterdrehte.
Bei einer maximalen Belastung des Netzteiles dürfte dieses unangenehme Lüftergeräusch höchstwahrscheinlich zur Tagesordnung angehören.
Nachdem Windows XP Prof. SP2 gestartet war, wurde das System mehrmals in insgesamt vier Intervallen mit dem ATI-Tool erhitzt, um besonders die Maximalstromforderungen der CPU und der Grafikkarte zu erreichen und somit eine möglichst hohe Last am Netzteil zu erzeugen.
Anschließend wurde durch das Programm „Motherboard Monitor 5.3.7.0“ eine tabellarische Übersicht über die Spannungen und Temperaturen des Testzeitraumes erzeugt, womit die Schwankungen und Belastung der einzelnen Spannungsleitungen ersichtlich und veranschaulicht werden.
Unser Testzeitraum betrug hierbei knappe 4 Stunden.
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Sämtliche Spannungen bewegten sich in den üblichen Toleranzen.
Es wird hierbei schnell ersichtlich (besonders an den 12V Spannungen), dass das verwendete System, und vor allem die Grafikkarte sowie DualCore-CPU, das Netzteil nicht in die Knie zwingen konnten.
Während des Testzeitraumes stieg die Netzteilgehäusewärme an der Abluft nur unwesentlich an (etwas höher als handwarm).
Der Lüfter drehte während der ATI-Tool-Aufwärmungsphase minimal schneller und wurde dadurch leicht hörbar. Dennoch bewegte sich das allgemeine Lüftergeräusch in einem sehr guten bis guten Bereich (leise), welches zwar für lautlose PCs zu hoch wäre (da offensichtlich ein leicht surrender Nebenton vom Lüfterlager erzeugt wird), für normale Desktoprechner jedoch in einem mehr als gesunden Bereich.
Bei einem PC-System mit jedoch vier Grafikkarten und QuadCore-CPU dürfte das Netzteil durchaus eine nahezu unerträgliche Lautstärke (laut ADDA-Webseite: 39dBA) im Rechner einnehmen, wo sich dann der Austausch des Lüfters mit einem leiseren und laufruhigeren Modell empfehlen würde.
Parallel zum wahrnehmbaren Lüftergeräusch, konnte ebenfalls ein hörbares Surren von einer der Spulen vernommen werden, welches jedoch nur teilweise präsent war. In diesem Fall nehmen wir an, dass es sich hierbei um einen vereinzelten Fehler handelt (nicht korrekt an einem benachbarten Bauteil verklebt).
Fazit:Das SilverStone Strider ST75F zeigte sich unabhängig vom äußeren oder inneren stets von der edlen Seite. Die Verarbeitung war hierbei jederzeit makellos und lies keine Wünsche offen.
Die Kabel besitzen allesamt eine mehr als ausreichende Länge und bieten hierbei durch die Vielfalt an Steckerarten genügend Erweiterungspotential für jeden Rechner.
Die hohe Leistung von 750 Watt pur in Verbund mit vier getrennten 12V-Leitungen, die Möglichkeit sowohl auf Quad-SLI/Crossfire als auch auf QuadCore und eine hohe Effizienz von 80% machen dieses Netzteil zum wahren Kraftwerk.
Der 12cm-Lüfter hätte jedoch nach unserem Geschmack nach, etwas ruhiger und unauffälliger sein Werk verrichten können. Auch war uns die Kopplung von 6-SATA-Steckern an nur einem Kabelstrang ein kleiner Dorn im Auge, der den Vorteil des exzellenten, modularen Kabelmanagements zumindest hierbei minimal ausfallen lies. Die enorme Größe des Netzteils ist sicherlich für den einen oder anderen ein kleines Hindernis, jedoch sollten die Anforderungen selbstverständlich vor dem Erwerb eines solchen Produktes überprüft werden.
Dennoch wollen wir es uns nicht nehmen lassen, diesem Powerpaket an purer Leistung unseren Top Performance Award zu verleihen.
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Pro+ 750Watt pure Leistung
+ zahlreiche Schutzschaltungen
+ SilverStones übliche hochwertige Verarbeitung
+ modulares Kabelmanagement
+ Möglichkeit zur Versorgung des R600 oder Quad-Verbunde
+ ummantelte Kabelstränge
Contra- wahrnehmbarer Lüfter (Lagergeräusche), der bei Bedarf deutlich hörbar werden kann
- enorme Länge von 18cm (4cm mehr gegenüber herkömmlichen Netzteilen)
- ein Kabelstrang für 6 SATA-Stecker
- hoher Preis (145€)
- fehlende Polsterung des Netzteils
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