EinleitungEnermax, 1990 gegründet und hierzulande vertreten durch die 2003 gegründete Coolergiant Computers Handels GmbH, ist weltweit bekannt für seine hochwertigen Netzteile. Doch auch auf dem Server- und Desktopgehäusemarkt konnte sich Enermax etablieren. Mit der Chakra-Serie stellt Enermax seine neueste Gehäusereihe vor. Erhältlich sind die Chakra Cases als Midi- und Bigtower, der Bigtower hört auf den Namen "Big Chakra". Ob es Enermax mit dem Big Chakra gelingt, Altbekanntes zu verbessern und neue Innovationen in den Gehäusemarkt einzubringen, klären wir im Folgenden.
Vielen Dank an[attach=1]Verpackung und InhaltZuerst betrachten wir die Verpackung des Gehäuses und den Inhalt des Kartons genauer.
Es kommt in einem himmelblauen, bebilderten Karton zum Käufer, der alle Ausstattungsmerkmale und Besonderheiten des Gehäuses sofort veranschaulicht. Das Gehäuse selbst ist mittels zweier massiver Styroporblöcke und einer Plastikfolie gegen unsachgemäßen Transport gesichert und erreichte uns auch in tadellosem Zustand. Leider ist eine gute Transportverpackung immer noch nicht bei allen Herstellern gang und gebe, daher ein Lob an Enermax bereits an dieser frühen Stelle.
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Impressionen[attachthumb=7] [attachthumb=8] [attachthumb=9] [attachthumb=10] [attachthumb=11]
LieferumfangDer Lieferumfang fällt äußerst knapp aus. In einer schlichten Kartonbox sind neben der bebilderten, englischsprachigen Anleitung lediglich die Schienen für die schraubenlose Montage der Laufwerke und Festplatten, die benötigten Schrauben für den Mainboardeinbau und ein Kabelbinder samt Kabelhalter zu finden. Wir würden uns im Bezug auf ein sinnvolles Kabelmanagement mehr Kabelbinder und Kabelhalter wünschen, denn diese sind überaus praktisch.
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Features und technische Daten- Modell: Enermax Big / Uber Chakra Series "ECA-5001 B"
- 2 gebürstete Alu-Blenden an den Seiten
- Massive Lochgitter-Laufwerksblenden
- On Top Schnittstelle für einfachen Anschluss (eSATA, 2x USB, Audio I/O)
- Externer SATA Anschluss vorne für schnellen Datentransfer (bis zu 3 GB/s)
- Schraubenloses Design
- Schraubenlose HDD-Laufwerksinstallation und quer eingebauter und herausnehmbarer Festplattenkäfig
[li]Micro Staubfilter - 12cm blauer LED Frontlüfter und Vorbereitung an der Rückwand
- 25cm Riesen-Lüfter mit patentiertem Regler zur Einstellung der gewünschten Luftstromrichtung und blauer LED An/Aus Funktion
- Schraubenloses Design
- Kompatibel mit EEB, CEB, TEB & ATX Spezifikation
- Einklappbare Standfüße
- Laufwerksschächte: 5x 5,25" extern, 2x 3,5" extern und 6x 3,5" intern
- Dimensionen: L 550 x B 216 x H 552 mm
Lieferbar ist das Gehäuse bisher in der von uns getesteten "Schwarz/Schwarz" Version und in der "Schwarz/Silber" Version, bei welcher die Aluminiumblenden an der Front und die Umrandung der Lüfterausschnitte in silber gehalten wurden und somit für einen schönen Kontrast sorgen
Ausstattung (Außen)Das Gehäuse ist in schlichtem Schwarz gehalten, akzente werden durch die auffällige Front und das Lochgitter samt blau beleuchtetem 25cm-Riesenlüfter im Seitenteil gesetzt. Die Front ist aus Plastik mit zwei Alu-Leisten an den Seiten, die Laufwerksblenden sind aus Mesh-Gitter gefertigt, ebenso wie der Ausschnitt für den Frontlüfter. Auf dem Deckel des Gehäuses findet man alle externen Anschlüsse wie USB, Sound und sogar E-SATA. Enermax war der erste Hersteller, der diesen Anschluss für externe Storage-Lösungen in seine Gehäuse integriert hat, ein sehr guter Schritt, wie wir finden! Durch die hohe Übertragungsrate stellt E-SATA die Zukunft der externen Festplatten dar und mit diesem Gehäuse ist man bereits dafür gerüstet. Die Power- und Reset-LEDs sowie der Power- und Resetknopf sind ebenfalls auf dem Deckel und erleichtern so das Anschalten ungemein. Optisch tritt das Gehäuse somit relativ agressiv auf, wirkt durch die Gestaltung der Front und des Seitenteils nicht mehr unbedingt dezent sondern peppig modern, doch gefiel uns sehr gut und hinterließ einen durchaus edlen Eindruck. Hier muss also der Kunde entscheiden, ob ihm das Design zusagt.
Beim ersten Betrachten fällt einem sofort das Seitenteil ins Auge. Ein mit Mesh-Gitter ausgekleideter, geschwungener Ausschnitt samt dahinterliegendem 25cm Riesenlüfter schinden mächtig Eindruck. Der Lüfter und seine Steuerung sind der eigentliche Clou dieses Gehäuses. Man kann den Lüfter von außen bequem an- und ausschalten sowie seine Laufrichtung bestimmen. Entweder er bläst kalte Raumluft ins Gehäuse oder zieht die erwärmte Luft aus dem Gehäuse ab. Die LED-Beleuchtung kann unabhängig vom Lüfter aktiviert bzw. deaktiviert werden. Hierdurch ist es möglich, das Auftreten des Gehäuses einen Tick dezenter zu gestalten. Ebenso auffällig wie das Seitenteil ist die gesamte Frontpartie. Geziert von zwei Seitenleisten aus Aluminium, findet man hier einen markanten Lufteinlass für den Frontlüfter sowie in geschwungenem Mesh-Gitter ausgeführte Laufwerksblenden. Auf dem Deckel der Frontpartie sind wie erwähnt die externen Anschlüsse und die Schalter zu finden.
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Ausstattung (Innen)Nun kommen wir zum wohl interessantesten Teil eines jeden Gehäuses, dem Innenaufbau.
Dieser ist funktional gehalten, sehr übersichtlich und gut durchdacht. Die Netzteilmontage geht schnell von der Hand, es ist genügend Platz zum Einbau vorhenden. Einfach und intuitiv gestaltet sich die Mainboardmontage. Die Löcher für die Abstandshalter sind Nummeriert, eine kleine Tabelle erklärt, welche verwendet werden müssen. Auch hier ist genug Platz für einen komfortablen Einbau vorhanden, das Big-Chakra macht seinem Namen alle Ehre. Das Enermax Gehäuse verfügt über ein schraubenloses Design für die Steckkarten, die Laufwerke und Festplatten. Durch das Schnellverschlusssystem kann die Steckkarte schnell und einfach montiert und sicher im Slot gehalten werden. Doch wie so oft, ist diese eigentlich sehr gute Idee nur mangelhaft umgesetzt. Zwar wirkt das System durch den Metallbügel sehr robust und vertrauenserweckend, jedoch kam es bei 2 von 3 getesteten Grafikkarten mit doppelter Bauhöhe (belegen 2 Slots) zu Problemen, da das System nicht mehr schließen wollte. Hier muss man das Verschlusssystem entfernen und die Karten konventionell per Schraube sichern. Dies ist erfreulicherweise ohne weiteres möglich, denn das System ist verschraubt und die Schrauben für die konventionelle Steckkartenmontage sind im Lieferumfang enthalten. Im Gegensatz dazu funktioniert die schraubenlose Montage der Festplatten und Laufwerke tadellos. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Schienen mit dem Laufwerk zu verschrauben. Dies ist ein sehr nützliches Feature, vor allem dann, wenn man Lüftersteuerungen oder andere Komponenten einbauen möchte, die nicht über die volle Bautiefe verfügen. Denn so sind auch diese sicher und einfach zu montieren und es bedarf keiner Modifikation. Ein weiterer Vorteil der Schienenmontage ist die Entkopplung der Laufwerke und Festplatten vom Gehäuse, welche bei uns im Test auch recht gut funktionierte.
Nach dem Abnehmen der Frontblende kommt ein grüner Kasten zum Vorschein, in dem der Frontlüfter verbaut ist. Dieser lässt sich ohne weiteres schraubenlos ausbauen und gegebenenfalls ersetzen. Clever gelöst hat man bei Enermax das Problem einer eventuellen Verstaubung des Gehäuses durch den recht löchrigen Aufbau. Hinter den Laufwerksblenden und der Lüfterblende sind Micro-Staubfilter angebracht, die ihre Arbeit während des Testzeitraumes tadellos verrichteten. Neben dem vormontieren 120mm Lüfter mit blauer LED in der Front und dem 250mm Lüfter im Seitenteil besteht noch die Möglichkeit, am Heck des Gehäuses einen weiteren Lüfter anzubringen. Es sind Bohrungen für Lüfter der Größen 80mm, 92mm und 120mm vorhanden. Leider müssen hier Schrauben verwendet werden. Für den Test bauten wir einen leisen 120mm Lüfter ins Heck ein.
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VerarbeitungEin wichtiger Punkt bei einem Gehäuse ist die Verarbeitungsqualität. Hier konnte das Big-Chakra überzeugen. Das Gehäuse an sich ist sehr robust, das Material ist dick und erweckt Vertrauen. Leider wurde auf Stahlblech und nicht auf Aluminium gesetzt, was dem Gewicht des Gehäuses nicht gerade entgegenkommt. Mit gut 11kg Leergewicht ist es jedoch noch gut Lanpartytauglich. Im Inneren sind keine scharfen Kanten zu entdecken und auch die mit Alu verzierte Front wirkt hochwertig, die Frontblenden sind erfreulicherweise gesteckt und können somit leicht wieder eingebaut werden. Selbst die sonst so empfindlichen Schienen für die Laufwerksbefestigung sind sehr robust und erwecken Vertrauen. Leider wurde aber auch bei diesem Gehäuse fast alles vernietet, nicht geschraubt. Hier wird einfach nur Geld gespart, denn Schrauben sind teurer als Nieten. Den meisten Käufern wird das egal sein, doch wer gerne das Gehäuse modifizieren oder eine Wasserkühlung verbauen möchte, muss erstmal in die Werkzeugkiste greifen und die Niete aufbohren, um beispielsweise den Deckel zu entfernen.
Alles in Allem kann also gesagt werden, dass die Verarbeitung sehr hochwertig ist und lediglich die vielen Niete negativ auffallen.
PlatzangebotFür viele Kunden wichtig ist das Platzangebot innerhalb des Gehäuses. Im Big-Chakra hat man genug Platz für einen komfortablen Einbau der Hardware, jedoch fällt das Gehäuse für einen Server- / Bigtower relativ klein aus. Vor allem in der Höhe ist es merklich kleiner als beispielsweise ein Chieftec Mesh Bigtower. Dies ist für den Normalanwender keinesfalls negativ, jedoch könnte das geringe Platzangebot zwischen Deckel und Netzteil zu Problemen beim Einbau einer Wasserkühlung führen. Von der Länge her passt ein Triple-Radiator mit Leichtigkeit in den Deckel, jedoch muss man wohl auf einen Lüfter verzichten, da er am Netzteil anstoßen würde. Auch zwei 5,25" Schächte würden beim Einbau eines Radiators verloren gehen.
KabelmanagementEin für viele Käufer ein immer wichtiger werdender Aspekt bei der Wahl des richtigen Gehäuses sind die Kabelmanagementmöglichkeiten. Hier hinterlässt das Big-Chakra einen guten Eindruck. Es wurde werkseitig bereits ein Kabelhalter angebracht, welcher effektiv bei den Kabeln des Anschlusspanels sowie den weiteren Gehäuseanschlüssen für die gewünschte Ordnung sorgt. Leider liegen nur ein weiterer Halter und Kabelbinder bei. Auch an eine Durchbohrung des Mainboardtrays im oberen Bereich wurde gedacht, so lassen sich die Mainboardkabel hinter dem Board verlegen. Hier würden wir uns jedoch der Einfachheit halber die Bohrung unterhalb des Mainboards wünschen, da so die Kabel direkt hinter dem Tray hochgeführt werden könnten und nicht umständlich zwischen Board und Tray.
So kann zusammengefasst werden, dass man bereits an Kabelmanagement gedacht hat, die Ausführung jedoch noch nicht optimal ist.
Praxistest / TemperaturmessungenNach all der Theorie folgt nun der Praxiseinsatz des Gehäuses.
Um die Ergebnisse praxisnaher zu gestalten, wurde ein komplett luftgekühltes System eingesetzt.
Folgende Komponenten sind nun verbaut:
Intel Core 2 Duo E6400 "Allendale" @ 3200MHz (1,34V)
Asus P5B Deluxe
2x 1024MB CellShock DDR2 800 CL4 (2,25V)
POV GeForce 8800GTX
1x Western Digital Festplatte
Thermaltake Toughpower 750W Cable Management Netzteil
Zur Kühlung der CPU wurde diesmal ein North-Q UFO-Kühler verwendet. Besonderes Augenmerk legten wird diesmal auf die Temperaturen des Mainboards sowie der umliegenden Bauteile und die der Festplatten. Die CPU-Temperatur wird mittels Coretemp und Intel Thermal Analysis Tool ausgelesen, die Grafikkartentemperatur mittels RivaTuner, die Festplattentemperaturen mit Everest*. Die Raumtemperatur lag zwischen 19 und 20 Grad.
*Die Festplattentemperatur schwankte während des gesamten Tests zwischen 26 und 27 Grad, besondere Erhöhungen während des Lastbetriebes konnten nicht festgestellt werden. Deshalb wird die HDD-Temperatur im Folgenden nicht mehr aufgeführt.
Die Temperaturen des Motherboards, der Spannungswandler, des Netzteils sowie dem RAM wurden mit einem IR-Thermometer gemessen. So erreichen wir eine hohe Messgenauigkeit und somit ein gutes Bild über die thermischen Eigenschaften des Gehäuses.
Es wurden folgende Temperaturen gemessen (alle Angaben in °C und auf ganze Zahlenwerte gerundet):
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Beobachtungen TemperaturmessungGenerell können wir dem Big-Chakra eine sehr gute Durchlüftung bescheinigen. Vor allem der 250mm Lüfter im Seitenteil sorgte für eine erhebliche Abnahme der Mainboard-, Spawa- und Ramtemperaturen. Die besten Ergebnisse erreichten wir mit der blasenden Einstellung, bei der kalte Raumluft durch die Seite ins Gehäuse strömt. Hierbei sanken alle Temperaturen bis auf die der Grafikkarte, was wohl an der Funktionsweise des Kühlers der 8800GTX zurückzuführen ist, denn bei saugender Einstellung waren alle Temperaturen höher, nur die der Grafikkarte sanken nun. Hieran lässt sich erkennen, dass sich im unteren Bereich des Gehäuses die Wärme staut, wenn man den Seitenlüfter reinblasen lässt. Hier könnte man mit dem Ausbau der PCI-Blenden möglicherweise für Abhilfe sorgen. Ebenfalls forderlich beim Einsatz eines Towerkühlers ist der Hecklüfter, welcher genau auf der gleichen Höhe wie die Lüfter bei Towerkühlern angebracht ist und somit deren Kühlleistung nochmals deutlich verbessert. Die Festplatten werden in diesem Gehäuse aktiv vom Frontlüfter gekühlt und bleiben so in einem sehr guten Temperaturbereich, was ihrer Lebenserwartung zu Gute kommt. Aus der Netzteiltemperatur schließlich lässt sich ableiten, dass sich das Gehäuse im oberen Bereich nur schwach aufheitzt. Hier machet sich der löchrige Aufbau des Gehäuses bezahlt, die Luft hat viele Möglichkeiten ein- bzw. auszuströmen.
Fazit TemperaturmessungZusammengefasst lässt sich sagen, dass das Gehäuse eine sehr gute Belüftung der Komponenten ermöglicht. Besonders der große Seitenlüfter schafft Raum bei der Übertaktung der Komponenten, da er direkt auf das Motherboard bläst. Auch die Festplatten werden sehr gut gekühlt und der obere Bereich des Gehäuses heizt sich nicht merklich auf.
LautstärkeWo Licht ist, muss (leider) auch Schatten sein. So lässt sich die gute Belüftung sehr treffend beschreiben. Leider veranstalten der Riesenlüfter sowie der 120er in der Front einen ziemlichen Radau, silent ist hier etwas anderes. Der löchrige Aufbau des Gehäuses verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich, da eine Dämmwirkung beinahe ausbleibt. Zwar wirkt die Geräuschentwicklung nicht störend, da sie sich in einem tiefen Frequenzbereich abspielt, jedoch sind die Lüfter deutlich wahrnehmbar. Hier kommt ein weiterer Kritikpunkt zum Tragen, die Lüfter sind allesamt nicht regelbar. Sie werden direkt an einen 12v Anschluss angeschlossen und sind nicht mit dem sonst üblichen, 3poligen Anschluss für Lüftersteuerungen ausgestattet. So kann man die beiden vorinstallierten Lüfter nicht an eine eventuell bestehenden Lüftersteuerung anschließen. Hier würde also nur Umlöten oder das Austauschen der Lüfter helfen. Was beim 120er in der Front noch gut möglich ist, gestaltet sich beim großen 250mm Lüfter sehr schwer. Denn kein Hersteller hat diese Monsterlüfter im Programm. Hier sollte Enermax die gute Idee nochmals überarbeiten und wenigstens die Lüfter zu Steuerungen kompatibel machen. Alternativ könnte ein kleiner Potentiometer zur Regelung des Seitenlüfters hilfreich sein, Platz wäre neben dem An- und Ausschalter des Lüfters noch genügend.
GesamtfazitNun kommen wir zum Fazit des Tests. Das Enermax Big-Chakra hat uns vorwiegend positiv überrascht. Es ist sehr solide und stabil aufgebaut, das Design wirkt modisch und peppig und die schraubenlose Montage der Laufwerke funktioniert tadellos. Das thermische Konzept ging ebenfalls voll auf, der Seitenlüfter erfüllt seine Aufgabe sehr gut. Der Einbau der Hardware geht auch leicht und schnell vonstatten und das Platzangebot ist großzügig, auch wenn es beim Einbau einer Wasserkühlung etwas eng werden könnte. Leider konnte die Lautstärke der vorinstallierten Lüfter nicht überzeugen, ebenso wenig die nicht vorhandene Möglichkeit zur Steuerung der Ventilatoren. Hier besteht also Nachholbedarf, denn der große Seitenlüfter kann seine Kühlleistung sicher auch bei einer geringeren Drehzahl entfalten und so unauffällig seinen Dienst verrichten. Alles in Allem überwiegen jedoch klar die positiven Eindrücke und wenn der Käufer der super Kühlleistung eine höhere Priorität als der gehobenen Lautstärke zuweist, kann man mit diesem Gehäuse nichts falsch machen. Der Preis liegt jedoch mit ca. 120€ zum Testzeitpunkt schon in der gehobenen Preisklasse, ist aber durchaus gerechtfertigt. Er wird vermutlich aber noch etwas fallen, denn der kleine Bruder ist bereits für ca. die Hälfte zu haben.
Die exzellente Kühlung der Komponenten durch den großen Seitenlüfter belohnen wir trotz der relativ hohen Lautstärke mit unserem Top-Performance Award!
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Pro
+ Gute Verarbeitung
+ Stabile Bauweise
+ Großzügiges Platzangebot
+ Modisches Design
+ Sehr gute Belüftung der Komponenten
+ Viele gute Ideen und Konzepte
+ E-SATA Anschluss an der Front
Contra
- Hohe Lautstärke der vorinstallierten Lüfter
- Lüfter in der Geschwindigkeit nicht regelbar und inkompatibel zu Lüftersteuerungen
- relativ hoher Preis
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