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Autor Thema: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard  (Gelesen 7064 mal)

Peter Raitschev

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Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« am: 03. Juni 2007, 22:23 »
Einleitung
Auf dem Markt für Sockel 775 Platinen tummeln sich bereits seit wenigen Wochen einige Mainboards mit Intels neuem P35 ("Bearlake") Chipsatz, teilweise schon mit Unterstützung für DDR3-RAM. Lohnt es sich da überhaupt noch zum Vorgängermodell 965P ("Broadwater") zu greifen? In preislicher Hinsicht ja, denn durch die Einführung der neuen Chipsätze sind die Preise der Boards mit 965P günstiger geworden. Und um deren Zukunftsfähigkeit sieht es angesichts oft vorhandener QuadCore- und FSB1333-Unterstützung auch recht gut aus, lediglich die kommenden 45nm Prozessoren werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr funktionieren.
Vor diesem Hintergrund wollen wir hier mit dem Gigabyte 965P-DS3P eines der neuesten "alten" Boards untersuchen. Wird es sich durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis als sinnvolle Investition erweisen oder sollte man doch eher zum P35 greifen?
Da der 965P Chipsatz bereits bekannt ist, soll hier ein weiteres Hauptaugenmerk dieses Tests nicht ein Benchmarkmarathon, sondern der alltägliche Praxisbetrieb sein.

Vielen Dank an

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Und das ist unser Testkandidat: Das Gigabyte 965P-DS3P in der Revision 3.3

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Verpackung und Lieferumfang
Trotz Schriftzügen, die die Gamer als Zielgruppe deklarieren, zeigt sich die Verpackung recht zurückhaltend in ihrer Gestaltung. Gut so, denn es müssen nicht immer alberne Bildchen von Monstern, Kampfamazonen oder anderen Kinderzimmer-Fantasien Enthusiasten-Hardware zieren. Der vornehmlich weiße Karton erreicht nicht die ausladenden Ausmaße mancher High-End Mainboard-Verpackung, reicht aber für das Gigabyte-Board aus. Dessen Inhalt fällt nämlich verhältnismäßig spärlich aus: Neben dem Board selbst findet man noch eine ATX-Blende, eine Kühlerhalterung, ein englischsprachiges Handbuch, einige Blätter mit Installationshinweisen und eine CD mit Treibern und Programmen. Weiterhin befindet sich noch ein wenig Kabelage im Karton: je ein Floppy- und HDD-Flachbandkabel und 4 SATA-Kabel. Mehr gibt es nicht.

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Technische Daten
Werfen wir nun einen Blick auf die technischen Daten des Mainboards (der Gigabyte-Homepage entnommen):

Form Factor   
 ATX form factor, 305 x 244mm

BIOS   
 4 Mbit flash ROM
 Use of licensed AWARD BIOS
 Supports Dual BIOS Plus
 PnP 1.0a, DMI 2.0, SM BIOS 2.3, ACPI 1.0b.

Chipsatz   
 Northbridge: Intel® P965 Express Chipset
 Southbridge: Intel® ICH8R
 Gigabit LAN Controller (Marvell 8056)
 Realtek ALC888 8 Channel Audio Codec

Prozessor   
 Supports Intel® Core™2 Extreme Quad-Core / Core™2 Duo / Intel® Pentium® Extreme/ Intel® Pentium® D processors
 Supports 1333/1066/800/533 MHz FSB

Interne I/O Anschlüsse   
 8 Serial ATA 3Gb/s connector
 1 UDMA ATA 100/66/33 connector
 1 FDD connector
 3 USB 2.0/1.1 connectors (support 6 ports)
 1 audio pin header (support 8-Channel)
 1 S/PDIF In pin header
 2 IEEE1394 connector
 1 Chassis Intrusion connector

Rear Panel I/O   
 4 USB 2.0/1.1 ports
 1 RJ45 port
 1 COM port
 1 LPT port
 6 audio jacks
 1 IEEE1394
 1 Optical SPDIF OUT
 1 Coaxial SPDIF OUT
 PS/2 Keyboard/Mouse

Erweiterungs Steckplätze   
 2 PCI Express X16 slot(x16, x4)
 3 PCI Express X1 slots
 2 PCI slots

Arbeitsspeicher   
 Supports DDR2 800/667/533 memory
 Dual Channel architecture support up to 8GB by 4 DIMM slots

Unique Features   
 Durability Enhanced- All Solid Capacitor Motherboard
 Silent Pipe Cooling
 Over-clocking Enhanced

Neben vieler üblicher Daten, gibt es auch einige, die von mehr Interesse sein könnten. Da wäre einerseits der Support von FSB1333-CPUs. Diese sind noch gar nicht auf dem Markt, werden aber für das dritte Quartal 2007 erwartet - ein Pluspunkt für das Gigabyte 965P-DS3P. Die ebenfalls noch nicht erhältlichen 45nm-CPUs werden aber nicht unterstützt. Dies ist allerdings schon eher zu verkraften, denn diese werden erste gegen Ende diesen Jahres erwartet. Da es sich außerdem um native QuadCores handelt, wird auch der Preis demenstprechend höher sein, vor allem bei Markteinführung. Sollte man aber die Anschaffung eines Mainboards planen, welches für lange Zeit im heimischen Rechner seinen Dienst verrichten soll, wäre hier ein Blick auf Intels neuen P35 Chipsatz empfehlenswert.
Ein vorhandenes und nützliches Feature ist das bei Gigabyte schon seit längerer Zeit bewährte Dual-BIOS: Mit einem zweiten auf dem Mainboard vorhandenen BIOS-Chip können fehlgeschlagene Flashvorgänge rückgängig gemacht werden.

Weiterhin interessant sind die "Unique Features":
Durability Enhanced- All Solid Capacitor Motherboard
Da wäre der komplette Verzicht auf Flüssigelektrolytkondensatoren, was vor allem der Lebensdauer zu Gute kommt. Die verwendeten Kondensatoren sind vor allem auch gegen höhere Temperaturen resistenter. Auch manch anderer Hersteller benutzt nur Feststoffelektrolytkondensatoren (z.B. die Asus "Plus" Modelle), die meisten verwenden sie aber nur für die CPU-Stromversorgung und nutzen auf dem Rest des Mainboards herkömliche Kondensatoren.

Silent Pipe Cooling
Bei diesem Feature handelt es sich höchswahrscheinlich nur um einen Copy&Paste-Fehler auf der Gigabyte-Seite, denn das DS3P besitzt keine Heatpipe-Kühlung (mehr dazu weiter unten).

Over-clocking Enhanced
Gigabyte verspricht mit diesem Mainboard gute Overclocking-Fähigkeiten. Ob dem so ist, werden wir natürlich untersuchen ;)

Layout
Optisch gibt das Gigabyte einiges her, trotz des farbigen Allerlei aus Blau der Platine und bunter Farbgebung der Slots und Anschlüsse wirkt das Board schick und macht einen hochwertigen Eindruck, welcher noch durch die Goldfärbung der Kühler verstärkt wird.

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Das Layout des Gigabyte 965P-DS3P ist als durchweg gelungen einzustufen, denn es zeigt keine gravierenden Schwächen. Lediglich die RAM-Slots hätten etwas weiter nach oben rücken können, um den Einbau von Speichermodulen bei vorhandener Grafikkarte zu erleichtern.

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Sämtliche Anschlüsse für die Stromversorgung befinden sich erfreulich weit oben, so dass keine Stromkabel quer über das Board gezogen werden müssen - sehr gut!
Der Raum um den CPU-Sockel herum ist sehr vorbildlich gestaltet, es gibt keine hohen Bauteile, die ausladenden CPU-Kühlern in die Quere kommen könnten. Der CPU-Sockel selbst befindet sich in ausreichendem Abstand zur oberen Mainboardkante, so dass große Kühler zu keinen Kollisionen mit dem Netzteil oder Gehäusestreben führen sollten.
Der Floppy-Anschluss befindet sich weit oben, so dass es auch in kleineren Gehäusen keine Probleme mit der Verkabelung gibt. Der abgewinkelte IDE-Anschluss im unteren Bereich erleichtert ebenfalls die Verlegung des Kabels.

Die Kühlung fällt weit weniger oppulent aus, als bei so manch anderem Vertreter der Enthusiasten-Zunft. Auf der Northbridge befindet sich ein für heutige Verhältnisse kleiner Kühlkörper und ein weiterer noch kleinerer Kühler findet sich auf der Southbridge wieder. Die Spannungswandler werden entgegen dem Trend nicht mitgekühlt. Wirklich nötig ist dies aber nur in den seltensten Fällen, aber es hält die Kosten niedrig, vor allem gegenüber aufwendigen Heatpipe-Konstrukten mit oft zweifelhafter Kühlwirkung.

Die verwendete Verteilung der PCI- und PCI-Express-Slots ist auch bei vielen anderen aktuellen Mainboards wiederzufinden. Es gibt zwei PCI-Express x16 Steckplätze, dazwischen zwei sowie darüber einen PCI-Express x1 Slot. Unten befinden sich zwei PCI-Slots. Aus aktueller Sicht wäre ein dritter PCI-Steckplatz sicher praktischer als der dritte PCI-Express x1 Slot, für die Zukunft kann das aber wieder anders aussehen.
Bei der Verwendung einer Grafikkarte mit Zwei-Slot-Kühler wird ein PCI-Express x1 Steckplatz verdeckt, beim möglichen Crossfirebetrieb geht zusätzlich noch ein PCI-Steckplatz verloren.

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Links der Slots befinden sich der ITE Systemmonitoring-Chip, der Realtek ALC888 Audiochip und der Marvel GB-LAN Chip.

Die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite des Boards lassen kaum einen Wunsch offen, lediglich eSATA gibt es nicht. Benutzer älterer Peripherie werden sich über die vorhandenen seriellen und parallelen Anschlüsse freuen. Auch die PS2-Anschlüsse für Maus und Tastatur sind noch vorhanden.

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Testsystem
Prozessor: Intel Core 2 Duo E6300
Arbeitsspeicher: 2 GB G.Skill DDR2-800 (F2-6400PHU2-2GBHZ)
Grafikkarte: Radeon X850XT
Netzteil: Elan Vital Greenerger 400W
Festplatten: WD Raptor 74GB & Maxtor Diamond Max 10 200GB
DVD-Brenner: Samsung WriteMaster SH-S183 (SATA)
Betriebssystem: Microsoft Windows XP Service Pack 2

Praxisbetrieb
Der erste Start
Die erste Inbetriebnahme des Mainboards brachte auch gleich eine Überraschung mit sich: Gleich beim Hochfahren, nachdem wir von einem weißen Bootbildschirm empfangen wurden, riefen wir das BIOS auf und stießen dabei auf einige eher ungewöhnliche Einstellungen. Der FSB war beim ersten Hochfahren auf satte 425 MHz eingestellt (der E6300 lief also mit knapp 3 GHz!) und der RAM-Teiler war 2, womit der beim Test verwendete DDR2-800 RAM ebenfalls übertaktet wurde.

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Im Nachhinein ist es erstaunlich, dass das System überhaupt gebootet hat - es waren keine Spannungserhöhungen eingestellt.

Windows Installation und Software
Die Installation von Windows XP verlief problemlos, das Board hatte keine Probleme von dem angeschlossenen SATA DVD-Brenner im AHCI-Modus zu booten. Allerdings benötigt man wie üblich im RAID- oder AHCI-Modus eine Diskette mit den passenden Treibern, sonst erkennt Windows keine Festplatte. Leider befindet sich (wie bei vielen anderen Mainboards auch) im Lieferumfang keine Treiberdiskette. Wer sich nicht vor dem Einbau des neuen Mainboards diese Diskette selbst erstellt, kann die SATA-Ports nur im IDE-Modus betreiben. Normalerweise befindet sich bei der dem Mainboard mitgelieferten CD eine Option zur automatischen Erstellung einer Bootdiskette. Dies war bei dem Gigabyte 965P-DS3P aber nicht der Fall. Man muss erst umständlich die CD selbst durchforsten, bis man eine Textdatei findet, die beschreibt welche Daten man sich auf eine Diskette kopieren soll.
Insgesamt können wir sagen, dass das Prozedere zum Erstellen eine Bootdiskette einfach nur nervig ist. Schlimm wird es, wenn man einen komplett neuen PC zusammenbauen will und keinen anderen PC mit Floppylaufwerk in der Nähe hat. Hier wäre es eine echte Erleichterung, wenn die Hersteller eine fertige Bootdiskette beleigen, welche keinen sehr großen finanziellen Aufwand darstellen sollte...

Glücklicherweise verlaufen die weiteren Treiberinstallationen wesentlich einfacher. Nachdem Windows XP installiert ist, legt man die CD ein und es erscheint ein Menü, welches alle benötigten Treiber zur Installation anbietet. Das ganze geht besonders einfach, wenn man vor jedem Treiber, den man installieren will, ein Häkchen setzt und dann auf "XPress Install" klickt (die Schreibweise ist wohl wieder ein Zugeständnis an den Pr0-Gam0r).

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In einem weiteren Menü können einige mehr oder weniger nützliche Programme installiert werden, nun ohne coole XPress Install Option.
Am interessantesten dürften "EasyTune 5" und "I-Cool" sein. Während ersteres dem Anzeigen und Verändern einiger Taktraten uns Spannungen dient, bietet letzteres die Möglichkeit der CPU-Lüftersteuerung aus Windows heraus. Dazu gibt es bereits 5 Profile oder die Möglichkeit manuelle Einstellungen vorzunehmen. Empfehlen können wir die Verwendung von I-Cool aber nicht, zum einen weil nur der CPU-Lüfter gesteuert werden kann, zum anderen weil der Lüfter teilweise so weit heruntergeregelt wird, dass er stehen bleibt.

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Interessanter ist da EasyTune 5. Besonders die Möglichkeit den FSB-Takt im Betrieb ohne Neustart zu ändern, dürfte Freunde finden. Die Praxis zeigt aber, dass zum Ausloten des maximalen Takts eine Einstellung im BIOS stabiler ist, da die Software schon eher zu Abstürzen führt. Wer aber nicht ans Limit will, kann getrost EasyTune 5 verwenden. Für die Verstellung der Spannungen ist aber ein Windows Neustart nötig, so dass man diese Einstellungen auch im BIOS vornehmen kann.
Weiterhin bietet EasyTune 5 diverse Monitoring-Möglichkeiten für Taktraten, Spannungen, Temperaturen und Lüfterdrehzahlen, wobei die angezeigten Werte real und zuverlässig erscheinen. Auch ein BIOS-Update unter Windows ist möglich. Insgesamt also ein recht nützliches Zusatzprogramm mit Gamer-tauglicher Optik.

Performance
Die Performance des Gigabyte 965P-DS3P liegt abgesehen von Messungenauigkeiten auf dem Niveau anderer 965P-Mainboards (wir hatten die Möglichkeit das DS3P mit einem MSI 965 Platinum zu vergleichen), welche schon seit Monaten auf dem Markt sind, wodurch die Leistung des Chipsatzes durch zahlreiche Tests bereits bekannt ist. Tests mit 3DMark 2001 und Super Pi zeigten keine Auffälligkeiten, so dass wir nicht näher darauf eingehen wollen.

Auch die Übertragungsraten der Laufwerke an den SATA-Ports der ICH8R-Southbridge liegen auf Klassenniveau.
Der zusätzlich verlötete SATA- und PATA-Controller bietet zwei weitere SATA- sowie den einzigen PATA-Anschluss des Mainboards. Die Performance der Laufwerke an dem Zusatzcontroller ist gut, sie liegt praktisch auf einem Niveau mit der ICH8R. Auch im RAID-Modus sollte die Bandbreite nicht knapp werden, denn laut Gigabyte ist der Zusatzcontroller per PCI-Express angebunden und nicht wie bei vielen anderen Boards nur per PCI.

Wie fast jedes andere Mainboard auch, verfügt das DS3P über onBoard-Sound, welcher von einem Realtek ALC888 realisiert wird. Dieser bietet für einen Mainboard-Chip einen sehr guten Klang und die Möglichkeit 8-Kanal-Sound zu genießen. Für gelegentliche Spiel- und Multimediaeinsätze eignet sich der ALC888 hervorragend. Wer qualitativ hochwertigeren Sound und bei Spielen die neuesten EAX-Versionen bei guter Performance nutzen will, greift aber üblicherweise zu einer dedizierten Soundkarte.

BIOS
Schauen wir uns nun das BIOS an, welches bei dem Testboard in der Version F4 vorliegt. Der Freund des gepflegten Tweakens wird sich gut zurechtfinden, denn Gigabyte stellt keine großen Hürden in den Weg. Lediglich die Speichertimings werden Gigabyte-üblich erst nach dem gleichzeitigen Betätigen von Strg + F1 im Hauptmenü des BIOS sichtbar.

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Bisher gibt es keinen Grund zur Beanstandung, es ist alles vorhanden was man erwartet. Onboard-Komponenten können abgeschaltet werden, die Einstellungen funktionieren tadellos und das Hardwaremonitoring zeigt verlässliche Werte. Die enthaltene Lüftersteuerung verrichtet ebenfalls zuverlässig ihren Dienst.
Weiterhin positiv anzumerken ist, dass das BIOS in bewährter Gigabyte-Tradition doppelt auf dem Mainboard verlötet ist. So kann ein eventuell fehlgeschlagenes Update einfach rückgängig gemacht werden - ein echter Mehrwert für jeden der schon einmal einen Misserfolg beim Flashen erleben durfte...

Der interessanteste Teil des BIOS dürfte für die Anhänger der Übertakter-Zunft das "MB Intelligent Tweaker" (technophil abgekürzt: M.I.T.) genannte Untermenü sein. Hier lassen sich die Taktraten, Spannungen und nach Drücken von Strg + F1 auch die Speichertimings einstellen.
Dabei ist alles vorhanden, was den ambitionierten Taktfreund zufriedenstellt. Nun gibt es zwar Mainboards auf dem Markt, die deutlich mehr Optionen bieten, aber die allerwenigsten Anwender wissen überhaupt wozu diese gut sind. Nennenswerte Leistungssteigerungen lassen sich mit zwanzig verschiedenen Timingparametern auch nicht erzielen. Eher bieten sie mehr Möglichkeiten für Instabilitäten und beeinträchtigen die Übersicht - so gesehen bietet Gigabyte beim DS3P unserer Meinung nach einen sehr guten Kompromiss.
Wie man von einem übertaktungsfreudigen Mainboard erwarten kann, bietet das DS3P auch eine Verstellung des Multiplikators an, in unserem Fall 6 und 7. Glückliche Besitzer einer Intel Extreme Edition CPU dürfen den Multiplikator auch nach oben hin verstellen.

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Gut gefallen hat uns, dass der RAM-Teiler auch wirklich als Teiler (bzw. Faktor, "System Memory Multiplier") angegeben ist und nicht durch Bezeichnungen wie DDR2-800. Dies hat den Vorteil, dass man auch beim Übertakten sofort weiß, welcher Teiler welchen RAM-Takt ergibt.
Ein Beispiel: Will man bei 266 MHz FSB den RAM mit 400 MHz laufen lassen (DDR2-800), muss man bei vielen anderen Boards einen DDR2-800 genannten Teiler setzen. Läuft der FSB nun aber mit 400 MHz, ergibt der DDR2-800-Teiler einen wesentlich höheren Speichertakt (in diesem Fall 600 MHz bzw. DDR2-1200). Um solche Missverständnisse zu vermeiden, nennen einige Hersteller den Teiler 2:3. Gigabyte macht es noch einfacher und nennt ihn 3 (3 x 266 MHz FSB --> DDR2-800). Zur Sicherheit wird der resultierende Takt mit angezeigt.
Die Möglichkeiten der Spannungserhöhungen sind für praktisch alle Fälle ausreichend. Die maximal mögliche Prozessorspannung von über 2,2 Volt ist dabei vorsichtig gesagt Irrsinn. Selbst mit extremen Kühlmaßnahmen bedeutet das den schnellen Tod einer jeder auf dieses Mainboard passenden CPU. Während eine sehr starke Erhöhung der RAM-Spannung durch rot blinkende Schrift unmissverständlich die Synapsen attackiert, findet man bei der CPU-Spannung nur den üblichen Warnhinweis im BIOS, der vor jederlei Spannungserhöhung warnt.
Aber auch das untere Spannungsende ist recht nutzlos - etwa 0,69 V dürften auch für die härtesten Energiespar- und Undervolting-Freaks zu viel bzw. zu wenig des Guten sein, liegt man doch damit meist unter der Schwelle der Leitfähigkeit für Silizium. Die Folge: Der Rechner bootet nicht und nur ein BIOS-Reset hilft weiter.

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Nichtsdestotrotz ist Gigabyte damit einer der wenigen Mainboardhersteller, die ein nennenswertes Undervolting der CPU erlauben, die zwei großen Konkurrenten Asus und MSI bieten für gewöhnlich nur begrenzte bzw. keine solchen Optionen. Da die Spannung einen besonders großen Einfluss auf den Stromverbrauch hat, stellt sie eine gute Möglichkeit dar, die Leistungsaufnahme des Systems zu senken, wodurch eine besonders einfache Kühlung erreicht werden kann. So kann das Potential der Core 2 CPUs auch zur deutlichen Spannungsabsenkung genutzt werden, womit einerseits der Lärmpegel verringert und andererseits der Geldbeutel durch den niedrigeren Stromverbrauch etwas entlastet werden kann.

Von den weiteren Spannungsoptionen ist die RAM-Spannung die wichtigste, da hohe DDR2-Geschwindigkeiten praktisch nur mit höherer Spannung möglich sind. Das Gigabyte 965P-DS3P bietet hier 0,775 V Überspannung an. Ausgehend vom DDR2-Standard mit 1,8 V sind damit fast 2,6 V möglich - auch das ist nicht empfehlenswert, aber immerhin macht die rot blinkende Schrift klar, dass man das Vorhaben noch einmal überdenken sollte.
Die Northbridgespannung kann ebenfalls um satte 0,75 V erhöht werden. Auch hier raten wir von derartigen Versuchen ab.
Ansonsten kann noch die Spannung für den FSB und PCI-Express erhöht werden, was aber in der Praxis eher irrelevant ist.

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Übertakten
Zuerst ein Hinweis: Das Übertakten von Hardware wird üblicherweise nicht von der Garantie des Herstellers abgedeckt, der Betrieb über die Herstellerspezifikationen hinaus geschieht auf eigene Gefahr!

Jetzt wird es Zeit zu entlocken was in dem Board steckt. Gigabytes aktuelle Intel-Mainboards sind bei Übertaktern beliebt und auch Gigabyte selbst wirbt mit den OC-Fähigkeiten. Die Erwartungshaltung ist also hoch.

Für eine starke Performance ist vor allem der CPU-Takt entscheidend. Intels Core 2 CPUs mit 266 MHz FSB haben aber den Nachteil, einen kleinen Multiplikator zu besitzen (vor allem die günstigeren Modelle). Will man also die CPU stark übertakten, ist ein sehr hoher FSB-Takt nötig, wodurch das Mainboard zum limitierenden Faktor wird. Abhilfe schaffen zwar Intels Core 2 CPUs mit 200 MHz FSB und höheren Multiplikatoren, diese erreichen in der Praxis aber oft nicht die Taktraten der 266 MHz FSB Modelle. Zukünftige Intel CPUs werden 333 MHz FSB haben, so dass sich die Anforderungen an einen hohen FSB für nennenswerte Übertaktungen erhöhen.
In unserem Test kommt ein Core 2 Duo E6300 mit 266 MHz FSB und dem niedrigen Multiplikator 7 zum Einsatz. Etwas Bedenken hatten wir bei dem verwendeten DDR2-800 Arbeitsspeicher von G-Skill. Der Intel P965 Chipsatz erlaubt nämlich als kleinsten RAM-Teiler nur 1:1 (bei Gigabyte "2" genannt). Dies bedeutet, dass bei einem FSB von über 400 MHz unser RAM zwangsweise mit übertaktet wird. Allerdings zeigte der G-Skill Speicher in unserem Test ein gutes Taktpotential. Er erreichte 510 MHz (DDR2-1020), so dass dieser erst ab einem FSB von 510 MHz limitieren würde.

Dies wäre ein sehr stattliches Ergebnis, doch so weit kamen wir mit dem DS3P dann doch nicht. Den maximalen FSB ermittelten wir mit 490 MHz - immer noch ein sehr guter Wert. Der E6300 lief dabei schon mit gewaltigen 3430 MHz. Gegenüber den standardmäßigen 1866 MHz ist das eine deutlich spürbare Steigerung, der 3DMark2001 quittierte dies mit einer um 50% höheren Punktzahl.
Positiv anzumerken ist, dass für diesen hohen FSB keinerlei Spannungserhöhungen für FSB und Northbridge nötig waren. Dem gegenüber steht aber, dass eine Anhebung dieser Spannungen keine weiteren Taktsteigerungen ermöglichte. Dies kann bei anderen Mainboards als unserem Testsample aber natürlich auch anders sein, genauso wie die erreichbaren Taktraten.
Die CPU können wir als limitierenden Faktor ausschließen, da wir zum Ausloten des maximalen FSB den Multiplikator auf 6 absenkten.

Überrascht waren wir, dass Intels EIST (Spannungs- und Multiplikatorabsenkung im Idle) bei diesen hohen Taktraten und mit leichter Spannungserhöhung für die CPU noch problemlos lief. Trotzdem empfehlen wir bei höheren Übertaktungen EIST zu deaktivieren, da es zu Problemen kommen kann. Zur Verdeutlichung folgende zwei CPU-Z Screenshots:

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Links der Betrieb bei 450 MHz FSB und dem Multiplikator 7, rechts mit EIST mit Multi 6 und Spannungsabsenkung: Die CPU läuft mit 2700 MHz bei einer Spannung von nur 1,05 V - dies kann zu Abstürzen führen.

Kühlung und Wärmeentwicklung
Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Wärmeentwicklung des Mainboards. Hier waren wir besonders gespannt, wie sich das DS3P schlägt, denn das praktisch baugleiche Gigabyte 965P-DS4 bietet eine große Heatpipe, währden das DS3P auf gewöhnliche kleine Passivkühler auf Northbridge und Southbridge setzt.

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Die Spannungswandler werden überhaupt nicht gekühlt. Man sieht die unbenutzten Befestigungslöcher für die Heatpipe und die MOSFET-Kühler.

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Normalerweise bedürfen Spannungswandler keiner Kühlung, denn diese halten weit höheren Temperaturen als Prozessoren stand und Sockel 775 Mainboards sind meist so konzipiert, dass die für die Stromversorgung zuständigen Bauteile um den CPU-Sockel herum durch den Luftstrom des runden Intel Boxed-Kühlers von einer frischen Brise erfaßt werden. Der Haken: Gerade bei Enthusiasten findet der Standardkühler wenig Verwendung und alternative Kühler berücksichtigen nur selten die Spannungswandler. Die zur Zeit sehr beliebten Towerkühler fächern kaum Luft in Richtung MOSFETs Besonders beim Einsatz einer Wasserkühlung fehlt in diesem Bereich fast völlig der Luftstrom. Auch Gehäuselüfter bewirken meist keine Luftbewegungen, die direkt über das Mainboard streifen.

Interessanterweise legt Gigabyte dem Board eine Haltevorrichtung für Kühler bei, welche offensichtlich von Zalman gefertigt wurde. Welche Kühler genau davon profitieren, ist uns aber nicht bekannt. Die im Test verwendeten Kühler können daran jedenfalls nicht befestigt werden, man kann aber annehmen, dass die Kühler von Gigabyte und Zalman dazu passen.

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Wie sieht es nun mit den Temperaturen aus? Können die kleinen Passivkühler mit der Wärme fertig werden?
Ja, sie können es. Im Test wurde das Mainboard u.a. mit Wasserkühlung auf CPU und GPU, schwachem Luftstrom im Gehäuse und Übertaktung betrieben. Dabei wurde der Northbridgekühler bemerkenswert heiß, was aber zu keinerlei Problemen führte. Bei längerfristigem Betrieb unter solchen Umständen sollte man aber evtl. den Luftstrom verstärken oder die Northbridge in die Wasserkühlung mit einbinden um Abstürze und temperaturbedingte größere Lebensdauerverkürzungen zu vermeiden.
Die Southbridge wird im Betrieb relativ warm, aber nie wirklich heiß. Ebenso wie die Spannungswandler, die trotz fehlender Kühlung verhältnismäßig kühl bleiben. Die Kondensatoren bleiben besonders kühl und versprechen so eine besonders lange Lebensdauer - in der Vergangenheit waren es gerade billige Flüssigelektrolytkondensatoren, welche schon bei leicht erhöhten Temperaturen oft sehr früh das Zeitliche segneten und das Mainboard mit in den Tod rissen. Gigabyte wirkt dem entgegen, indem bei Mainboards der "D"-Serie (DS3, DS3P, DS4, DQ6, "durable" = haltbar) durchweg Feststoffelektrolytkondensatoren benutzt werden.

So gesehen bietet die Kühlung des DS3P eigentlich kaum Anlass zur Kritik, lediglich bei extremen Übertaktungen oder schwacher Gehäusebelüftung könnte es knapp werden, aber für die große Mehrheit der Benutzer - auch im Enthusiasten- und Übertakterbereich - wird die Kühlung ausreichen.

Fazit
Eigentlich handelt es sich bei dem Gigabyte 965P-DS3P um einen alten Bekannten: es ist fast baugleich mit dem bereits seit den Anfängen des 965P bekannten DS4 von Gigabyte. Durch die abgespeckte Kühlung (das DS4 hat eine große Heatpipe von der Southbridge zur Northbridge zu den Spannungswandlern) und den geringen Lieferumfang kann aber der Preis niedriger gehalten werden.
Man merkt dem DS3P an, dass es ein ausgereiftes Mainboard ist. Im Test machte es keine Zicken, lief stets auch bei hohen Takten außerordentlich stabil und konnte in fast jeder Disziplin überzeugen.

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Letztendlich können wir dem Gigabyte 965P-DS3P eine Top Performance und ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis bescheinigen. Zu letzterem sei aber angemerkt, dass der Nachfolger Gigabyte P35-DS3P bei niedriger werdenden Preisen die zu bevorzugende Alternative wäre - vorausgesetzt es bietet die gleichen Vorzüge wie das 965P-DS3P.
Wäre der Lieferumfang etwas umfangreicher, hätten wir auch ohne zu zögern einen Top-Product Award vergeben. Wer mit den wenigen Beigaben leben kann, erhält viel Mainboard für verhältnismäßig wenig Geld* - von uns eine klare Empfehlung.

* Zum Ende dieses Tests lag der Preis bei knapp unter 110€, erste Shops listen das Board aber bereits schon unter 90€ (aber noch nicht lieferbar) - damit würde unsere Empfehlung noch bekräftigt werden.

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Pro
+ FSB1333 Support
+ gute OC-Fähigkeiten
+ Undervolting möglich
+ durchdachtes Layout
+ Dual BIOS
+ 8 SATA-Anschlüsse
+ Preis

Contra
- wenig Zubehör



Links
Produktseite bei Gigabyte.de
aktueller Preis bei Geizhals-Preisvergleich
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blabla

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #1 am: 16. Juni 2007, 13:09 »
Frage: Geht durch die automatische Übertackung beim ersten Systemstart nicht die Garantie für den Prozessor und den Arbeitspeicher flöten?
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Peter Raitschev

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #2 am: 16. Juni 2007, 16:21 »
Das ist eine gute Frage...
Immer mehr Mainboards bieten heutzutage automatische Übertaktungen an, nicht nur für den Prozessor. Wer im Falle eines Schadens die Schuld trägt ist nicht wirklich geklärt.
Ich hoffe einfach mal, dass es bei dem Testboard ein dummer Zufall war. Ich selbst habe aktuell jetzt das Nachfolgeboard mit P35 Chipsatz und da kam so etwas nicht vor.
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Kai Corell

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #3 am: 23. Juni 2007, 11:26 »
ich gehe eher davon aus das das Mainboard ein Rückläufer ist/war.

Da hat wohl eher jemand von seinem 14 tägigen Rückgaberecht gebrauch gemacht, und vorher vergessen die defaults wieder zu laden.

Die Kühlerhalterung lag bisher noch bei keinem von mir verbautem DS3P bei, scheint wohl "neu" zu sein.
Habe bisher 4 DS3P vebaut (alles rev 3.3)
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Peter Raitschev

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #4 am: 24. Juni 2007, 13:17 »
Ist gut möglich, allerdings sah das Board für mich sehr neu aus, d.h. da waren auch alle Aufkleber drauf. Die Kühlerhalterung verwundert mich auch etwas, die ist mir bei anderen Gigabyte-Boards auch noch nicht untergekommen  ???
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torti

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #5 am: 30. Juni 2007, 12:54 »
Hallo,

ich hätte da ein paar Fragen bzgl. des Mainboards.

Ich wollte mir einen E4400 dazu kaufen und nun wollte ich wissen:

- Reicht der standart boxed-Kühler aus zum übertakten? Wenn ja, wie weit kann ich ca. gehen?
- Sollte ich im Gehäuse zusätzliche Lüfter anbringen oder gleich auf Wasserkühlung umsteigen wenn ich übertakten will?

Also eigentlich möchte ich den Intel boxed Kühler verwenden, in meinem aktuellen Gehäuse ist ein extra Lüfter drin und wollte eigentlich keine
zusätzlichen Lüftersachen anbringen. Deshalb meine Frage wie weit ich ungefähr gehen kann. Ich will nicht bis ans Limit gehen, was ich ja mit
diesen Kühleigenschaften eh nicht kann. Nur was ich sozusagen "immer" noch rausholen kann ohne extra Sachen kaufen zu müssen und der Rechner
trotzdem absolut stabil läuft.

Vielen Dank im Vorraus

Torti
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Runna-Zabel

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #6 am: 30. Juni 2007, 13:03 »
Also die original Kühler von Intel sind heutzutage schon gut. Aus Erfahrung von einem E6600 kann ich sagen das man ihn gut Übertakten kann mit dem Kühler. Aus dem E6600 haben wir min 3 GHz raus geholt und bekamen nie Probleme mit der Temperatur.
Dazu sollten aber auf jeden Fall Gehäuselüfter vorhanden sein. Sonst gibt es schnell Temperaturprobleme. Denn der Prozessor ist ja nicht die einzigste Komponente welche wärme abgibt.
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Torti

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #7 am: 30. Juni 2007, 13:14 »
Ja einen extra Gehäuseläufter habe ich bei meinem A64 3,5+ schon eingebaut. Aber reicht das aus um ihn auf ca. 2,8 Ghz zu bringen und das ganze System stabil läuft?

Noch eine Frage: reichen 2GB Arbeitsspeicher völlig aus? Oder sollte man schon auf 4GB umsteigen? Wie verhält sich das mit dem Dual-Channel, also in welchen Kombinationen kann ich das nutzen?

Danke
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Runna-Zabel

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #8 am: 30. Juni 2007, 13:24 »
Der E4400 hat original 2,0 GHz, den auf 2,8 zu bringen ist schon ne ganze Menge. Das sollte man nur mit viel Erfahrung machen da man in den Bereichen die Spannung eventuell anheben muss damit es stabil läuft.
Wie es in dem Bereich mit der Temperatur aussieht kann ich nicht sagen.
Wenn du ein 4GB Ram Kit nimmst sollte es mit Dualchannel gehen.
Denke nur daran das du ein 64Bit Betriebssystem nehmen musst. Denn ein 32 Bit System kann nur 3GB Ram verwalten.
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Torti

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #9 am: 30. Juni 2007, 13:33 »
Danke an das habe ich gar nicht gedacht! Wäre es dann sinnvoller 2GB + 1GB zu nehmen (also dann 3 Bänke belegt) oder doch lieber dual channell nutzen mit 2GB Kit ... was bringt mehr Leistung? Was ist sinnvoller? Hätte auch noch vom alten Rechner Corsair DDR-2 400 Kit mit 2x 512MB, in dem Fall wären dann alle 4 Bänke belegt, allerdings unterschiedliche DDR-2 Kits, also 2x DDR800 und 2x DDR 400
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Runna-Zabel

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #10 am: 30. Juni 2007, 13:36 »
Das ist nicht das Ware wenn man unterschiedlichen Ram nimmt. Dann würde ich eher zu einem schnellen 2GB Kit griefen.
Oder du steigst halt auf ein 64 Bit BS um.
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noob

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #11 am: 13. Juli 2007, 19:04 »
hallo :) ich hab mal eine frage, kann man die revision 2.0 von dem mainboard auch auf 3.3 mithilfe eines biosupdates machen oder ist das eine komplett neufabrizierte auflage des boards? sry für die dummheit, aber ich wüsste das gern mal! und warum bringen die immer neue revisionen raus, bin total verwirrt. wenn ich so rum suche steht nicht bei allen boards die rev.nummer da...das heißt ich muss immer erst auf die herstellerseiten und die einzelnen daten des boards vergleichen um zu sehen was ich grad für eine boardrevision anschau...arrrrghhh :)
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Peter Raitschev

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Re: Gigabyte 965P-DS3P Rev. 3.3 Sockel 775 Mainboard
« Reply #12 am: 03. August 2007, 11:35 »
Die Boardrevision bezieht sich auf die Hardware, daher kann man nicht einfach per Software updaten.
So viel ich weiß hat die neue Revision einfach den Zweck neue Hardware, wie z.B. die kommenden 45nm CPUs zu unterstützen, was bei älteren Versionen meist durch Hardware-Inkompatibilitäten nicht geht.
Oft sind die Unterschiede in den Revisionen auch nur Minimal, so daß man sie als Anwender kaum bemerkt...
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