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Autor Thema: nVidia GeForce 8 - ein kleines Roundup  (Gelesen 3158 mal)

Fabian Erdmann

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nVidia GeForce 8 - ein kleines Roundup
« am: 06. Juni 2007, 15:14 »
Einleitung
Es ist bereits einige Monate her dass nVidia Anfang November letzten Jahres die neuen Grafikkarten der GeForce 8-Serie vorstellte. Damals waren zunächst nur die beiden Top-Modelle 8800 GTS und 8800 GTX verfügbar. War zu dem Zeitpunkt die GTS noch mit 640 MB Grafik- und Texturspeicher gesegnet bekam sie bereits kurze Zeit später eine kleine Schwester mit "nur" 320 MB VRAM. Diese Modelle basierten auf dem G80-Chip. Einige Monate später gesellten sich zwei neue Chips auf dem Markt hinzu. Genauer war dies im vergangenen April mit dem G84 der auf den Modellen 8600 GTS und GT verwendet wurde um den Midrange-Bereich zu bedienen und mit dem G86 der auf der 8500 GT zum Einsatz kam um die LowEnd-Sparte abzudecken. Vor ziemlich genau einem Monat, Anfang Mai, brachte man bei nVidia schließlich die GeForce 8800 Ultra auf den Markt, die mit dem G80 wieder auf dem Chip der 8800 GTX und GTS basiert aber nicht nur leistungsmäßig sondern auch preislich auf den knallharten Enthusiasten abzielt.

Mit all diesen Karten war eine wirklich große Änderung gekommen: Die Unterstützung für Microsofts DirectX 10-Schnittstelle, die auf Windows Vista weitaus aufwändigere und schönere Grafikeffekte ermöglichen soll als es das vermeintlich veraltetete DirectX 9 jemals könnte.
Mit einher kamen natürlich auch, wie bei jeder neuen Generation von Grafikprozessoren, tiefgreifende Änderungen und Neuerungen in der Architektur.
Zum Einen war dies nötig um die DX10-Unterstützung zu realisieren, zum Anderen natürlich um sich leistungsmäßig vom Vorgänger abzusetzen oder aber um Grafikqualität zu erhöhen.
Wir möchten hier nun nicht auf jede Einzelheit eingehen - dies würde den Rahmen sprengen - sondern uns vielmehr mal anschauen, wie sich denn die einzelnen Modelle der neuen GeForce 8-Serie voneinander unterscheiden. Hierzu haben wir uns folgende Karten  in unser Labor geholt. Weitere Modelle werden folgen:
  • Sparkle 8600 GT (herangezogen aus diesem Review)
  • Foxconn 8600 GTS
  • Point of View 8800 GTS 640
  • Foxconn 8800 GTS 640, von Haus aus übertaktet
  • Foxconn 8800 GTX



Vielen Dank an
   



Verpackung und Lieferumfang
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Foxconn 8600 GTS:
  • Grafikkarte
  • Treiber-CD
  • zwei D-Sub auf DVI-Adapter
  • Stromadapter 4 Pin-Molex auf 6 Pin-PCIe
  • Adapterkabel für Videoausgang S-Video auf Komponenten/RGB
  • Handbuch
  • Bonus-CD mit Farstone VirtualDrive v10 und RestoreIT v7.0


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Point of View 8800 GTS 640 aus dem Hause pctweaker.de:
  • Grafikkarte
  • Treiber-CD
  • zwei D-Sub auf DVI-Adapter
  • Stromadapter 4 Pin-Molex auf 6 Pin-PCIe
  • Adapterkabel für Videoausgang S-Video auf Komponenten/RGB
  • S-Video-Kabel
  • YUV-Videokabel
  • Handbuch


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Foxconn 8800 GTS 640, übertaktete ONOC-Version:
  • Grafikkarte
  • Treiber-CD
  • zwei D-Sub auf DVI-Adapter
  • Stromadapter 4 Pin-Molex auf 6 Pin-PCIe
  • Adapterkabel für Videoausgang S-Video auf Komponenten/RGB
  • Handbuch
  • Bonus-CD mit Farstone VirtualDrive v10 und RestoreIT v7.0
  • USB-Joypad


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Foxconn 8800 GTX:
  • Grafikkarte
  • Treiber-CD
  • zwei D-Sub auf DVI-Adapter
  • zwei Stromadapter 4 Pin-Molex auf 6 Pin-PCIe
  • Adapterkabel für Videoausgang S-Video auf Komponenten/RGB
  • Handbuch
  • Bonus-CD mit Farstone VirtualDrive v10 und RestoreIT v7.0
  • USB-Joypad


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Technische Daten
In der nachfolgenden Tabelle möchten wir einmal die wichtigsten Daten der entsprechenden Modelle aufführen. Zum Vergleich haben wir die Daten der jeweiligen Vorgängermodelle herangezogen. Das wären die 7900 GTX basierend auf dem G71-Chip zum Vergleich für die 8800er-Modelle und die 7600 GT basierend auf dem G73-Chip zum Vergleich für die 8600er-Modelle.

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Abweichend davon liegen die Taktraten der übertakteten ONOC-Version der Foxconn 8800 GTS beim Chip- und Speichertakt auf Niveau der 8800 GTX. Der Chiptakt beträgt hier 575 MHz, der Speicher taktet mit 900 MHz.


Die Grafikkarten im Detail
Foxconn 8600 GTS:
Die Karte ist vergleichsweise klein, somit hat man in allen üblichen ATX-Gehäusen keinerlei Platzprobleme. Die 8600 GTS ist die erste Karte der GeForce 8-Serie die einen zusätzlichen Stromanschluß benötigt. Alle niedriger gestaffelten Karten wie 8600 GT und 8500 GT benötigen diesen nicht.
Das Foxconn-Modell kommt mit grünem PCB (Printed Circuit Board) daher und spricht damit optisch eher den Klassiker an.
Der Kühler in nVidias Referenzdesign belegt keinen zusätzlichen Slot wie bei den größeren Modellen. Der Kühler fiel uns im Test als relativ leise auf, was für derartige Radiallüfter nicht selbstverständlich ist. Man konnte ihn zwar als laufend wahrnehmen war dabei allerdings nicht störend. Eingefleischte Silent-Fans werden hier aber wohl nicht um einen anderen Kühler herum kommen.
Gefallen hat uns der Adapter für den S-Video-Ausgang, kombiniert er doch sämtliche sonst üblichen Adapter in einem einzigen Kabel und erspart somit ein Kabel-Chaos. Ebenso kann man damit theoretisch gleich mehrere Anschlüße verwenden. Dieser Adapter liegt den anderen Modellen von Foxconn ebenfalls bei.

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Point of View 8800 GTS 640:
Die Karte von Point of View, die uns freundlicherweise von pctweaker.de zur Verfügung gestellt wurde, kommt ebenfalls mit grünem PCB daher und verwendet wie die meißten am Markt erhältlichen 8800er auch den nVidia-Referenzkühler. Einzig das POV-Design bringt ein wenig Individualismus und gefiel uns im Testfeld gleichzeitig am besten. Optisch weniger gefiel uns bei dieser Karte das Design der Verpackung. Trolle und andere häßlich und infantil anmutende Fratzen wie sie leider öfter verwendet werden sagen uns in der Redaktion nicht zu. Zwar ist das kein Grund einer Kaufentscheidung weil es sich nur um die Verpackung handelt, wer aber seine Hardware im Ladengeschäft einkauft und hier dran ebenso Mißfallen hat wird eher im Regal zum Konkurrenzprodukt daneben greifen.
Die Kühler der G80-Reihe selbst sind äußerst leise was uns auch im Test auffiel. Der temperaturgeregelte Lüfter ist selbst unter Last nur schwer zu hören. Und wenn man ihn per Software auf volle Drehzahl stellt ist er auch dann nicht wesentlich lauter als der Lüfter des typischen Zalman-Kühlers. Hut ab, nVidia!

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Foxconn 8800 GTS 640, übertaktete ONOC-Version:
Auch diese Karte kommt mit dem nVidia-Referenzkühler, hat aber das Design von Foxconn. Dieses gefiel uns mit gemischten Gefühlen. Zwar hält man das Design bei Foxconn schlicht, verwendet mit Rosa-Lila allerdings Farben die nicht unbedingt jedermans Geschmack sind.
Erstklassig fanden wir das beigelegte USB-Joypad. Üblicherweise legen die Hersteller, wenn überhaupt, Spiele dazu. Die treffen allerdings nur selten die Vorlieben der Käufer - mit einem Joypad dagegen kann so ziemlich jeder Käufer aus der Klientel der Enthusiasten etwas anfangen. Das Foxconn-Joypad fiel uns sofort als sehr hochwertig auf. Auch erinnert es sehr an das bekannte Joypad-Design der Playstation. Es liegt der 8800 GTX von Foxconn ebenfalls bei.

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Foxconn 8800 GTX:
Zuletzt die GTX, die, wenn wunderts, ebenfalls den Referenzdesign-Kühler von nVidia hat. Als Einzige im Feld aber hat Foxconn der GTX ein schwarzes PCB gegeben, was uns recht gut gefiel.
Aufällig und recht praktisch finden wir hier nVidias Lösung die Stecker zur Stromversorgung nach oben gedreht auf das PCB zu bauen. Denn die Karte ist durch ihre Größe sowieso schon sehr lang was zu argen Platzproblemen in vielen Gehäusen führt. Den Stromstecker nach hinten zu führen würde hier noch mehr Probleme bereiten - schade dass man dies nicht auf den anderen Karten der GeForce 8-Serie ebenso umgesetzt hat. Zu erwähnen ist bei der GTX auch, dass die Karte gleich zwei Stromstecker benötigt. Zwar liegen zwei Molex-Adapter bei, doch ist es so nicht mehr möglich, mit Netzteilen die eigene Schienen für SLI-Systeme haben ein SLI aus zwei GTX-Karten zu betreiben - man müßte dann wohl oder übel mit Adaptern arbeiten.
Die Karte ist mit ihren ca. 27 Zentimetern so lang, dass es in vielen Gehäusen Probleme gibt sie einzubauen oder gar sie überhaupt verwenden zu können. Selbst wir hatten allerhand zu tun, als wir sie in unser Testsystem einbauen wollten, stieß sie doch gar im eingebauten Zustand an den Festplattenkäfig. Was bereits bei der 8800 GTS ein Problem war, betraf die GTX natürlich umso mehr: Durch ihre Ausmaße hat sie in unserem Falle gleich 2 Festplatten ihren Platz genommen - diese mussten woanders montiert werden. Bei einem SLI-Verbund ständ man, zumindest im Falle von Gehäusen ähnlicher Größe wie die des von uns verwendeten Systems, vor einer schier unlösbaren Aufgabe: Wohin mit den Festplatten? Leider aber betrifft dies auch die älteren Generationen der Grafikkarten, sind diese doch ebenfalls schon sehr ausladend.

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Sonstiges:
Das USB-Joypad von Foxconn was der 8800 GTS und der GTX beiliegt:

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Dem Referenz-Kühler der 8800 GTS / GTX unter die Haube geschaut:

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Größenvergleich - Kühler der 8600 GTS, 8800 GTS, 8800 GTX (von links nach rechts):

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Platzproblematik 8800 GTX - die Karte berührt eingebaut den Festplattenkäfig:

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Platzproblematik 8800 GTX - die Karte belegt in unserem Testsystem zwei Festplattenslots:

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Leistungstests
Alle Benchmarks wurden mindestens dreimal hintereinander durchlaufen, um Messfehler auszumerzen und Messabweichungen zu verringern. Jeder Benchmark wurde dabei mit den möglichen niedrigsten und höchsten Qualitätseinstellungen gemessen, Ausnahmen hierbei sind vermerkt.

Testsystem:


Als erstes haben wir die beiden Karten einmal durch 3DMark2000 laufen lassen. Dieser Benchmark ist inzwischen so veraltet, daß die Ergebnisse auf aktuellen Systemen ausschließlich CPU-limitiert sind. Aus diesem Grunde wird der 3DMark2000 zukünftig nicht mehr in reinen Grafik-Tests Verwendung finden.

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Als nächstes folgt 3DMark2001SE.

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Ebenso alt ist bereits der Benchmark AquaMark 3. Allerdings basiert dieser auf der echten Spieleengine von Aquanox und dazu kommt, dass AquaMark 3 bei Release sehr auf zukünftige Grafikgenerationen ausgelegt wurde, somit läßt er sich auch heute noch durchaus für einen Vergleich aktueller GPU-Generationen verwenden.

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Nach dem kurzen Abstecher zum "Reallife-Benchmark" AquaMark kommt nun wieder ein rein synthetischer Benchmark, es handelt sich um den bekannten 3DMark03.

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Es folgt 3DMark05. Dieser Benchmark ist auf derzeitigen Systemen noch sehr GPU-lastig, deshalb eignet er sich noch sehr gut um die reine Leistung der Grafikkarte zu messen.

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Ebenso 3DMark06, ist er doch der derzeit modernste Benchmark.

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Als letzten Synthetik-Benchmark haben wir uns einmal den "Hidden Surface Removal"-Test aus der D3D RightMark-Suite angesehen. Das Hidden Surface Removal dient zum Erkennen von verdeckten Pixeln und Texturen um diese von der ROP-Berechnung auszuschließen und somit Speicherbandbreite und Rechenleistung zu schonen. Im Vergleich zu früheren Grafikgenerationen ist dies eine Domäne des G80/G84-Chips von nVidia. Wir wollten uns einmal ansehen wie gut diese Technik unsere Kandidaten meißtern.

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Kommen wir nun zu unseren echten Spiele-Benchmarks. Wir haben uns allerdings für Spiele entschieden die weniger bekannt sind und dennoch aufgrund ihrer unterschiedlichen Profile gut in unseren Test passen. So hat eventuell auch ein Freund eines dieser Spiele die Chance sich nicht nur nach Benchmarks des üblichen "breiten Masse"-Angebots zu richten sondern kann sich vielleicht auch in unseren Spiele-Benchmarks wiederfinden und dadurch besser eine Kaufentscheidung fällen.

Zum Einen handelt es sich dabei um S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl. Dieses Spiel ist durch seine intensiven, aufwändigen und schönen DirectX9-Effekte äußerst GPU-lastig, so dass es selbst aktuelle Highend-Hardware gnadenlos aus der Puste bringen kann.

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Zum Anderen wäre da Boiling Point, das zwar schon seit 2005 auf dem Markt ist, durch seine dichte Vegetation aber ebenso ein wahrer Framekiller sein kann. Bei Boiling Point haben wir bewußt nur auf maximalen Einstellungen gebencht, niedrigere Settings wären bei diesem Spiel frei von Aussagekraft.
Was wir schon bei früheren Benchmarks vermutet haben scheint sich nun langsam zu bestätigen: Boiling Point scheint trotz aufwändigster Grafikengine rein CPU-limitiert zu sein. Anders können wir uns folgendes Bild nicht erklären.

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Die nächste Hürde unseres Spielebenchmark-Staffellaufes ist Armed Assault. Der inoffizielle Nachfolger von Operation Flashpoint kommt als überarbeitete Kriegssimulation und begeistert jeden Realismus-Freund. Begeistern tut auch die Grafikengine von Armed Assault, bietet sie doch extrem hohe Sichtweiten und eine schöne Vegetation. Und genau das macht Armed Assault ebenso zu einem sehr Grafik-lastigem Spiel. Wir testeten mit "ArmAmark" in der Qualitäts-Voreinstellung Sehr hoch sowie Sehr niedrig und haben lediglich beide Male die Auflösung auf 1280x1024 gesetzt. Zwar spielt hier das Gesamt-System eine sehr große Rolle, insbesondere die Anbindung RAM-CPU doch auch die GPU wird hier sehr belastet.

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GTR2 gehört zu den wenigen Rennsimulationen die einen echten Anspruch auf Realismus haben. Zwar basiert die Sim auf der mehrere Jahre alten Engine von F1Challenge 99-02 aus dem Hause Image Space Incorporated, doch wurde sie für die weiteren Rennsimulatoren in denen sie eingesetzt wurde stets modernisiert, so dass man unter anderem mit GTR2 ein Spiel hat, was auch aktuelle, potente Hardware fordern kann. Getestet haben wir einmal mit den maximalen Einstellungen die GTR2 selbst hergibt sowie als Quality-Bench zusätzlich im ForceWare-Treiber 8-faches Quality-Multisampling-Antialiasing, 16-fache Anisotrope Texturfilterung sowie trilineare Mipmaps erzwungen.

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Weniger Simulator aber dafür spaßiger Arcade-Racer ist das kostenlose Trackmania Nations. Basierend auf der Trackmania-Reihe und zusammen in Kooperation mit nVidia herausgebracht bereitet es Gamer-Freunden aus aller Welt immer wieder Freude gegeneinander zu spielen. Trackmania Nations hat zwar auch schon 2 Jahre auf dem Buckel, kann aber durch schöne Grafikeffekte und seine dichte Geometrie überzeugen. Ebenso kann es die Grafikhardware zu Arbeit überzeugen, ist es doch eine sehr fordernde Grafikengine. Getestet haben wir mit dem integrierten Benchmark-Tool, wobei wir uns hier auf einen Benchmark mit den höchsten Standardeinstellungen beschränkt haben.

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Fazit
In den Ergebnissen ist zu sehen, dass die teureren Karten in der Leistung weniger gut abschneiden. Das liegt vor allem an der verwendeten CPU. Der Intel Core 2 Duo 6300 liefert den aktuellen Top-Grafikkarten, insbesondere der 8800 GTX, keine ausreichend hohe Leistung um den Leistungs-Vorteil der Highendkarten ausspielen zu können. Folglich skalieren die Karten sehr auf die CPU so dass man sagen muss, wer eine teure Grafikkarte will muss auch in eine schnelle CPU investieren. Andersherum muss man sagen, wer bei der CPU spart sollte auch bei der GPU sparen - es lohnt sich einfach nicht. Wir werden auf dieses Thema demnächst etwas näher eingehen und wollen diese Abhängigkeit eindrucksvoll veranschaulichen.

Summa Summarum können wir für alle getesten Modelle eine Empfehlung in ihrer Klasse aussprechen. Insbesondere die Foxconn 8600 GTS eignet sich hervorragend als besonders günstigen Einstieg in die Gaming-Welt mit gehobenem Anspruch, liegt sie doch mit Preisen ab derzeit ca. 166€ leistungsmäßig auf dem Niveau ATis letzter Topmodelle der R580-Reihe. Dabei gehört das Foxconn-Modell zu den Günstigsten der Klasse.

Preislich nur bedingt empfehlenswert ist dagegen allerdings die 8800 GTS 640 von Point of View. Zwar liegt sie im Vergleich zu anderen Herstellern noch im guten Mittelfeld, bietet allerdings auch keinerlei besondere Ausstattung.

Der absolute Preis-/Leistungs-Knüller widerrum ist die ONOC-Version der 8800 GTS von Foxconn. Sie hat einen Preis der sich in den Reihen anderer normaler GTS-Karten ansiedelt, bietet dabei allerdings eine Von-Haus-aus-Übertaktung und mit dem mitgelieferten USB-Joypad, dem Video-Adapterkabel und der beigelegten Software eine erstklassige Ausstattung. Betrachtet man einmal die Ergebnisse des Leistungstests sieht man, dass die Foxconn ONOC-GTS der normalen GTX gefährlich nahe kommt - zumindest auf unserem Testsystem. Sie verdient daher den Top Performance-Award.

Aber auch die 8800 GTX von Foxconn hat einen Preis-/Leistungs-Award verdient, gehört sich doch mit ab etwa 486€ zu den derzeit günstigsten GTX am Markt, bietet aber abgesehen von einer Übertaktung ebenfalls die bemerkenswerte Ausstattung der 8800 GTS.

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Foxconn 8600 GTS:
Pro
  • günstig
  • Ausstattung


Contra
  • nVidia-Referenzkühler nicht unbedingt silent-tauglich





Point of View 8800 GTS 640:
Pro
  • akzeptabler Preis
  • Understatement-Design des Kühlers


Contra
  • keine erwähnenswerte Ausstattung




Foxconn 8800 GTS 640 ONOC:
Pro
  • Übertaktung
  • Ausstattung
  • Preis


Contra
  • -






Foxconn 8800 GTX:
Pro
  • Preis
  • Ausstattung


Contra
  • -







Weblinks
Produktseite Foxconn 8600 GTS
Produktseite Foxconn 8800 GTS 640 ONOC
Produktseite Foxconn 8800 GTX
Produktseite Point of View 8800 GTS 640 - bei PCTWEAKER.DE

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