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Autor Thema: Intel Core 2 Duo E6420 vs. E6600  (Gelesen 6025 mal)

Sven Höger

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Intel Core 2 Duo E6420 vs. E6600
« am: 25. Juni 2007, 20:08 »
Einleitung
Im August letzten Jahres begann eine neue Intel-Ära, die mit dem Flagschiff Core 2 Duo eingeläutet wurde. Vorbei war es mit der Netburst Generation und ein neuer Benchmarkkönig war geboren. In so ziemlich jeder Disziplin wurde der Konkurrent aus Sunnyvale in die Schranken gewiesen. Negativkriterien? Fehlanzeige. Core-Mikroarchitektur und verringerte Leistungsaufnahme sind die Kaufargumente schlechthin.  
Die Dekstopprozessoren in den Anfangszeiten boten keine wirklich große Abwechselung. So unterschieden sich E6300 und E6400 lediglich von der Taktung. Zu den Modellen E6600, E6700 und X6800 war der Sprung schon wieder wesentlich größer, was nicht nur den Takt sondern auch den verdoppelten Cache angeht. Gerade in synthetischen Benchmarks brachte er einen gehörigen Leistungsunterschied.
Im April diesen Jahres, senkte Intel nicht nur die Preise der Core 2 Duo Generation, sondern stattete auch die unteren Modelle, E6300 und E6400, mit 2MB zusätzlichem Cache aus, unter dem Namen E6420 und E6320. Ebenso wurde das Portfolio um den E4400 ergänzt, der gegenüber dem E4300 noch eine zusätzliche Taktsteigerung um 200MHz brachte.
Wie dem ein oder anderen jetzt schon aufgefallen seien mag, liegt der Unterschied zwischen dem bisherigen Midrangemodell, E6600, und den neuen 6x20 Modellen lediglich in der Taktung. Das liegt nicht wie bei den E4x00 Modellen am niedrigeren Front Side Bus (FSB), sondern am Multiplikator. Während der E6600 bei einem Multi von 9 und einem FSB von 266MHz (1066MHz Quadpumped) einen Takt von 2,4 GHz erreicht, taktet der E6420 bei „nur“ 2,13 GHz. Das liegt an dem niedrigeren Multiplikator, der bei 8 liegt, so ergeben sich 2,13 GHz. (8x 266MHz).  
Doch ist der Frequenzunterschied von ca. 300Hhz wirklich so entscheidend? Wir haben uns die beiden Prozessoren in unserem Test einmal genauer angeschaut.

Vielen Dank an
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Übersicht/Technische Daten
Um uns einen kleinen Überblick über die Leistungsdaten der beiden Modelle zu verschaffen, haben wir hier mal eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Daten gemacht. Großartig unterscheiden sich die beiden Modelle nicht voneinander.

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Temperatur/Overclocking
Diese beiden Themen sind sehr komplex zu behandeln. Man muss dazu sagen, dass die E6420 CPU eine selektierte CPU ist, d.h. sie bleibt relativ kühl und lässt sich sehr gut übertakten.
Temperaturen lassen sich nie 1:1 miteinander vergleichen. Das liegt größtenteils daran, wie eben der Heatspreaders der CPU ist. Ist die Oberfläche nicht richtig plan, liegt der Kühler nicht richtig auf und man verliert Kühlleistung. Der Vorteil der neuen Core 2 Duo Technik ist, dass der Heatspreader mit der DIE verlötet ist. Das Garantiert im Regelfall eine sehr gute Wärmeübertragung.  
In unserem Test war der E6420 minimal Kühler, als der E6600. Einerseits spielen da die 300MHz eine Rolle aber auch, wie gesagt die Verarbeitung des Heatspreaders.

Wem die moderate Leistung der beiden Modelle mit Standardeinstellungen immer noch nicht genug ist, für den besteht die Möglichkeit an der Taktschraube zu drehen. Mit Taktschraube ist in diesem Fall der FSB gemeint. Der Multiplikator ist bei den beiden Modellen, wie oben erwähnt, limitiert. Einen höheren Multiplikator gibt es nur bei den stärkeren Modellen, z.B. E6700, oder der Extreme Edition. So würde man den Multiplikator einfach von 9 auf 11 erhöhen und hätte so einen Takt von 2,9Ghz. Daher das bei unseren Modellen nicht möglich ist, gehen wir den Weg über den FSB. Hier sind allerdings auch mehrere Sachen zu beachten. Zuerst sollte man sich ein realistisches Ziel setzen. Es wird z.B. nicht möglich sein, einen E6420 mit einem FSB von 500Mhz zu betreiben, zumindest nicht auf Dauer. Zum anderen kommt es auf den Chipsatz an. Den ersten Chipsatz den es für den Core 2 Duo gab, war der Intel 975. Ein Board mit diesem Chipsatz zu finden, welches einen FSB von rund 400MHz erreicht ist quasi ein Glückspiel. Anders dagegen Intels 965 und nVidias 680i Chipsatz. Bei diesen beiden Chipsätzen ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch ein Mainboard mit hohen FSB Werten zu erwerben. Sollte man diese Hürde überwunden haben, gibt es immer noch eine weitere, entscheidende Komponente. Den Arbeitsspeicher. Übertaktet man sein System nicht, läuft der Arbeitsspeicher im Verhältnis zum FSB 1:1. Bei einem Standard-FSB von 266MHz reicht also DDR2 533. Das es kein DDR2 266 ist liegt an dem Speichercyclus . DDR2 taktet zweimal pro Cyclus. Die Intel 975er Northbridge lässt z.B. auch niedrigere Ramteiler zu. Bei einem FSB von 400MHz könnte man z.B. einen 3:4 Teiler verwenden un d den Ramtakt auf DDR2-600 setzen. Somit erhält man wieder das gleiche Verhältnis ( 4x 300 = 1200 ; 3x 400 = 1200). Mitbewerber nVidia lässt RAM und FSB in einem unabhängigen Verhältnis voneinander laufen. Das ermöglicht beispielsweise einen FSB von 400 bei DDR2-533. Beim 965 Chipsatz ist dies jedoch nicht der Fall. Der minimalste Teiler den man vorzuweisen hat, ist der 1:1 Teiler. D.h. bei einem FSB von 400 muss DDR2-800 eingesetzt werden. Es gibt auch die Möglichkeit einen höheren Teiler zu verwenden. Wer also gleich beim Speicherkauf auf DDR2-1000 gesetzt hat, kann so seinen Speicher so voll ausnutzen, und dass bei einem FSB von 400. peformancetechnisch erhält man mit einem Verhältnis von 1:1 und niedrigeren Latenzen die besten Ergebnisse.
Sollten nun auch diese Hürden genommen sein, bleibt die Frage offen, wie viel FSB der Prozessor schaft. Denn oft taucht auch dort der Flaschhals auf. Sicherlich gibt es noch die Option die Spannung zu erhöhen, doch hierbei sei äußerste Vorsicht geboten. Auf Grund von Elektromigration kommt es zur Zerstörung der Leiterbahnen des Prozessors, was letztendlich ein Totalausfall bedeutet. Die Elektromigration ist allerdings ein physikalischer Prozess der auch bei nicht vorhandenem Overclocking vorkommt. Um dem entgegen zu wirken, hilft es nur die Prozessorspannung herabzusetzen. Somit lässt sich schlussfolgern, dass Spannungen im Bereich von 1,6 Volt und mehr vollkommen indiskutabel sind und auf Dauer auch nicht tragbar. Denn was nützt es einem wenn man mit vielen Tricks die Leistung einer 1000€ CPU bekommt, aber im Gegensatz dazu sind einem schon vier CPUs verstorben, weil man es schlichtweg übertrieben hat.
Auch in unserem Test spiegelte sich solch ein verhalten wieder. Es gelang uns nur Mittels Spannungserhöhungen den E6600 auf 3,2Ghz zu bringen. Für den E6420 war das allerdings eine spielende Aufgabe und erreichte diesen Takt mit der von Haus aus eingestellten Spannung.

Benchmarks

Für beide Prozessoren verwendeten wir logischerweise das gleiche Setup:
  • Prozessor: E6420/E6600
  • Mainboard: Evga 680i SLI
  • Speicher: Mushkin Xp2-6400 CL4-4-3-10
  • Grafikkarte: Club 3D 7900GTX
  • Festplatte: WD 2500JS 250GB S-ATA II
  • Netzteil: Enermax Liberty 500
  • Betriebssystem: Windows XP SP2


Bei unseren Benchmarks wählten wir für einen Vergleich Programme/Spiele aus mehreren Bereichen aus, Pack-Programme, Rendering etc. Auch wenn die Benchmarks teilweise sehr deutliche Differenzen aufweisen, ist der Unterschied im Alltag jedoch gering. Synthetische Benchmarks dienen im Allgemein der reinen CPU-Power. Auch ein spürbare Veränderung im Desktopbetrieb war nicht der Fall.  
Ein klassisches Beispiel ist SuperPi. Das Programm rechnet im 1M Modus, die millionste Nachkommastelle aus. Es gibt durchaus Enthusiasten, die hier die beste Zeit erringen wollen, doch man sollte auch bedenke, dass es letztendlich auf die gesamt Performance in allen Bereich ankommt. Ob ein Prozessor nun 6 oder 10 Sekunden langsamer ist, macht im Alltag keinen Unterschied aus. So erreichen z.B. unsere beiden Pendanten, im Standardtakt, Werte um ca. 22 Sekunden. Dreht man nun an der Taktschraube des E6420, kommt man mit 3,2GHz auf 16,725 Sekunden.  

(Bei SuperPi sind weniger Sekunden besser)

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CineBench ist ein Renderingbenchmark. Hier wird ein bestimmtes Bild in einer gewissen Zeit gerendert. Rendern bedeutet, dass man aus einer Art Bildbeschreibung, die man vorher gezeichnet hat, ein richtiges Bild „macht“, bzw rendert. Hier haben beide Prozessoren durch ihren DualCore einen Vorteil.  

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Auch bei unserem Spielebenchmark Half-Life 2 ist der Unterschied auch eher minimal. Gerade bei Werten von über 100 FPS fallen 10 FPS kaum ins Gewicht.  

[attach=4]


Jeder kennt sie, Rar und Zip File. Auch hier ist der DualCore von nutzen. Wir haben die beiden Packerprogramme 7zip und WinRar verwendet.

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[attach=6]


Als letztes nochmal Everest CPU Queen.

[attach=7]


Wie schon erwähnt, gibt es keine großen Unterschiede, daher sich die 300MHz nicht wirklich als extreme Leistungsteigerung entpuppen.

Fazit
Im Vergleich zum E6600 steht der E6420 sehr gut dar. Lässt man jetzt mal die gute Übertaktbarkeit außen vor, beträgt die Preisdifferenz ca. 30€. Wie unsere Benchmarks gezeigt haben, liefert der E6600 nur minimal bessere Ergebnisse. So sind 30€ z.B. auch gut in andere Komponenten angelegt. Zumal die Wahrscheinlichkeit relativ hoch liegt, die Taktraten des E6600 zu erreichen. Dafür wird nämlich nur ein FSB von 300 benötig, Standard sind 266. Wir denken, dass zur Zeit jedes aktuelle und gute Mainboard in der Lage ist, solche Werte zu erreichen. Auch der Speicher sollte hier keine Blockade darstellen. Alles andere an Overclocking ist ein Bonus.
Wer wirklich vor hat, an den Taktraten seiner CPU zu drehen, dem empfehlen wir ganz klar den Kauf einer pretested (vorgetestete) CPU. Dank Kaufbeleg wird einem hier die Garantie gegeben, dass der Prozessor die angegeben Leistung erreicht. Somit kann man gegenüber Highend-Prozessoren bares Geld sparen. Voraussetzung dafür sind natürlich, dass auch die anderen Komponenten, wie Mainboard und Arbeitsspeicher, mitspielen. Sollte einer dieser Elemente im System nicht entsprechend funktionieren, nützt einem auch ein Prozessor der 3,2 GHz schafft nichts.  
Durch die sehr guten Overclockingwerte und einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis, bekommt der Intel E6420 (pretested auf 3,2) von PCTweaker die entsprechenden Awards.

[attach=9]


E6420:

Pro
+ gutes OC Potenzial (pretested)
+ gutes Preis/Leistungsverhältnis
+ Performance

Contra
-

E6600:
Pro
+ Performance

Contra
- teilweise schlechtes OC Potenzial
- Preis/Leistungsverhältnis gegenüber E6420



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Scheppersepp

  • Gast
Re: Intel Core 2 Duo E6420 vs. E6600
« Reply #1 am: 09. Juli 2007, 08:24 »
Ohne jetzt näher auf die inhaltliche Qualität des Artikels einzugehen möchte ich nur kurz meinen Hauptkritikpunkt anbringen:
Das ist kein gutes Deutsch, was einem hier zugemutet wird. Stellenweise ist es aufgrund der Rechtschreibung und des abenteuerlichen Satzbaus kaum zu lesen! Wenn man 2x korrekturlesen würde dann wäre der Artikel um einiges aufgewertet.
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Sven

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Re: Intel Core 2 Duo E6420 vs. E6600
« Reply #2 am: 09. Juli 2007, 09:11 »
Hallo,
natürlich werden die hier veröffentlichten Artikel vorher zur Korrektur durchgelesen. Doch dabei sehen wir von einer intensiven Änderung des Satzbaus ab, da dieser der individuelle Stil des Redakteurs ist. Etwaige Rechtschreibfehler versuchen wir natürlich auszumerzen, aber auch dabei sind wir nicht unfehlbar.

Und wie du vielleicht siehst gehört der Verfasser des Artikel zu den Neueren und Jüngsten im Team, von daher sollte man ihm noch ein gewisse Eingewöhnungszeit geben.
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Marwin68

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Re: Intel Core 2 Duo E6420 vs. E6600
« Reply #3 am: 09. Juli 2007, 16:25 »

Ohne jetzt näher auf die inhaltliche Qualität des Artikels einzugehen möchte ich nur kurz meinen Hauptkritikpunkt anbringen:
Das ist kein gutes Deutsch, was einem hier zugemutet wird. Stellenweise ist es aufgrund der Rechtschreibung und des abenteuerlichen Satzbaus kaum zu lesen! Wenn man 2x korrekturlesen würde dann wäre der Artikel um einiges aufgewertet.


Hallo Gast

1.
Ohne jetzt näher auf die inhaltliche Qualität des Artikels einzugehen, möchte ich nur kurz meinen Hauptkritikpunkt anbringen:
Das ist kein gutes Deutsch, was einem hier zugemutet wird. Stellenweise ist es er (der Artikel) aufgrund der Rechtschreibung und des abenteuerlichen Satzbaus kaum zu lesen! Wenn man ihn 2x korrekturlesen würde, dann wäre wird der Artikel um einiges aufgewertet.

2.
Sei doch froh das es solche Tests gibt, mir hat er in meiner Entscheidung sehr geholfen.
.... ansonsten, besser machen ...  ;)

mfg

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Norben

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Re: Intel Core 2 Duo E6420 vs. E6600
« Reply #4 am: 10. Juli 2007, 07:54 »


Ohne jetzt näher auf die inhaltliche Qualität des Artikels einzugehen möchte ich nur kurz meinen Hauptkritikpunkt anbringen:
Das ist kein gutes Deutsch, was einem hier zugemutet wird. Stellenweise ist es aufgrund der Rechtschreibung und des abenteuerlichen Satzbaus kaum zu lesen! Wenn man 2x korrekturlesen würde dann wäre der Artikel um einiges aufgewertet.


Hallo Gast

1.
Ohne jetzt näher auf die inhaltliche Qualität des Artikels einzugehen, möchte ich nur kurz meinen Hauptkritikpunkt anbringen:
Das ist kein gutes Deutsch, was einem hier zugemutet wird. Stellenweise ist es er (der Artikel) aufgrund der Rechtschreibung und des abenteuerlichen Satzbaus kaum zu lesen! Wenn man ihn 2x korrekturlesen würde, dann wäre wird der Artikel um einiges aufgewertet.

2.
Sei doch froh das es solche Tests gibt, mir hat er in meiner Entscheidung sehr geholfen.
.... ansonsten, besser machen ...  ;)

mfg




Es wird immer Nörgler geben. Aber Gramatik anmahnen und dann einen Satzbau präsentieren, der unter aller "Kanone" ist, das ist schon dreist. Kann mich nur dem Vorschreiber anschließen und sagen: Besser machen, oder mal Klappe halten. 8)

LG Norben
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